Erweiterung Sinteranlage
Nachdem im Rahmen Investitionsprojektes Linz 2010 bereits die Kapazität des Hochofen A erhöht wurde, erfolgte nun auch eine Kapazitätserhöhung der Sinteranlage, um dem heißen Riesen genügend Input liefern zu können. Am Mittwoch, den 20 April konnte die von 190m2 auf 250 m2 erweiterte Sinteranlage offiziell wieder in Betrieb genommen werden. Zuvor wurden während der Montagephase insgesamt 2500t Material verbaut. Dazu haben bis zu 400 Personen von 50 verschiedenen Firmen auf engstem Raum rund um die Uhr zusammengearbeitet.
Die besonderen Herausforderungen dieses Projektes – das waren die teilweise extreme Wettersituation, zeitgleich durchzuführenden Großreparaturen an diversen Anlagenteilen und Lieferschwierigkeiten mit einem externen Lieferanten - wurden von der Baustellen-Crew mit Bravour gemeistert. „Wir sind äußerst stolz auf den unfallfreien und planmäßigen Ablauf der Montagearbeiten. Für ihren Einsatz und ihre Flexibilität möchte ich allen beteiligten Mitarbeiten meinen besonderen Dank aussprechen", freute sich Wolfram Ehler, Leiter der Sinteranlage und der Rohstoffversorgung über den guten Projektverlauf.
Die Kapazitätserhöhung der Sinteranlage bringt primär eine Verbreiterung der Rohstoffbasis, da an Stelle der teureren bzw. knappen Pellets und Stückerze Feinerze zur Roheisenproduktion verwendet werden können. Dies ist ein wichtiger strategisch-wirtschaftlicher Vorteil, da die Feinerze breiter verfügbar und kostengünstiger sind. Als zusätzlichen Vorteil ermöglicht Sinter durch seine metallurgischen Eigenschaften eine Erhöhung der Möllerqualität und in Folge eine gute Hochofen-Leistung.

