Verbindungstechnik
Reibschweißen
Die voestalpine HTI GmbH & Co. KG verfügt an ihrem Standort in Sülzfeld (Thüringen) über langjährige Erfahrung im Reibschweißen. Diese Verbindungstechnik ist eine Form des Pressschweißverfahrens. Die Erwärmung der zu fügenden, fest eingespannten Teile erfolgt durch mechanische Reibung. Sie wird in der Regel durch eine Bewegung zwischen einem rotierenden und einem feststehenden Fügeteil erzeugt, welche unter Kraft ohne Zusatzwerkstoff zusammengeführt werden.
Das Verfahren ist seit über 30 Jahren in der automatisierten Schweißtechnik etabliert. Durch steigende Anforderungen an die Werkstoff- und Fügetechnik in der Produktion gewinnt dieses Verfahren in immer neuen Anwendungsbereichen an Bedeutung. Herausragend ist die Möglichkeit neben artgleichen und artähnlichen Werkstoffen auch Werkstoffkombinationen mit sehr unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften (wie z.B. Stahl mit Aluminium) unter Serienbedingungen zu fügen.
In erster Linie wird bei der voestalpine HTI an Aluminium-Stahl Verbindungen gearbeitet. Es sind naturgemäß aber auch andere Verbindungen vorstellbar. So ist die Liste der Werkstoffe, die im Reibschweißverfahren miteinander verbunden werden können, beliebig fortsetzbar: angefangen von Aluminium, über Blei, Hartmetall, Magnesium, Nickelbasislegierungen und Wolfram bis hin zu Zirkonoxid.

