Martin Payer von der voestalpine Böhler Welding Austria GmbH in Kapfenberg konnte beim steirischen Landeslehrlingswettbewerb die Silbermedaille erringen.

Martin Payer ist einer der Champions,  die sich beim Landeslehrlingswettbewerb für Metalltechnik mit einer Spitzenleistung gezeigt haben. Gefragt war in der Sparte Schweißtechnik die Herstellung eines möglichst norm- und maßgerechten Werkstückes. Dabei wurden neben perfekten handwerklichen Fähigkeiten auch theoretisches Wissen und organisatorische  Fähigkeiten wie Zeit- und Arbeitseinteilung bewertet.

Silbermedaillen-Gewinner Martin Payer im PortraitSchweißen in „Zwangspositionen“

Ein Schnupperkurs in der Schmiede war es, der die Begeisterung von Martin Payer für den Werkstoff Metall geweckt hat, somit war eine Ausbildung bei der voestalpine Böhler Welding nur der logische nächste Schritt. Die Freude an der Metallbearbeitung hat sich auch im dritten Lehrjahr noch nicht gelegt und fand als Zweitplatzierter beim Bewerb  der Landeslehrlinge in der Sparte Schweißtechnik ihren Niederschlag. Bei ihm sprachen handwerkliches Können und die Beherrschung der theoretischen Aufgabenstellung für den Platz am Siegerpodest. Herausfordernd sei vor allem das Schweißen in „Zwangspositionen“ gewesen, so der Gewinner der Silbermedaille. Wobei sich nicht der Schweißer, wie der Laie vermuten würde, sondern die Schweißnaht in einer ungünstigen Position befindet.

Zukunft bei voestalpine

Nach Abschluss der Lehre und des Bundesheeres hofft Martin Payer, bei der voestalpine Böhler Welding in Kapfenberg übernommen zu werden, und er vermutet, dass seine Chancen nicht schlecht stehen. Privat ist der 18-Jährige vor allem sportlich unterwegs und spielt American Football bei den „Upper Styrian Rhinos“ in Oberaich.

Absolut keine Zweifel, dass Payer bei diesem Wettbewerb erfolgreich abschneiden würde, hegte übrigens sein Vorgesetzter Oliver Schwarz:

Martin Payer ist seit drei Jahren bei uns, er zeigt viel Engagement, stellt die richtigen Fragen und ist einfach mit viel Herzblut dabei. Einer erfolgreichen Zukunft bei uns steht nichts im Wege!Oliver Schwarz