Eine Lehrausbildung als Basis für eine erfolgreiche Zukunft. Tausende haben bei voestalpine im Laufe der Jahrzehnte ihr Handwerk erlernt und viele von ihnen können auf eine sehr erfolgreiche Karriere im Konzern zurückblicken.

Es lässt sich heute nicht mehr genau beantworten, wann die Lehrlingsausbildung, beziehungsweise der erste Lehrling in der voestalpine begonnen hat. Belegbar ist, dass 1920 in Donawitz zum ersten Mal von einer Lehrlingsausbildung gesprochen wurde. 1940 war es dann am Standort Linz soweit. Die ersten 281 Lehrlinge begannen ihre Ausbildung als: Feinblechner, Sandformer, Schmelzschweißer, Walzer, Betriebselektriker, Maurer, Dreher, Bürogehilfin, Kfz-Schlosser, Tischler, Hüttenschlosser oder Formschmied. Mittlerweile wurde am 3. September 2012 mit Jennifer Wohlschlager der 13.000 Lehrling in der voestalpine Stahl aufgenommen.

Karriere mit LehreZahlreiche Führungskräfte der voestalpine begannen ihre Karriere als Lehrling und blieben dem Konzern treu. Sie haben mit ihrem Wissen von Anfang an einen Vorsprung. Karl-Heinz Stellnberger, der im Konzern als „Korrosionspapst“ bezeichnet wird, erzählt von seiner Lehrausbildung: „Mein Großvater, mein Vater und mehrere Onkels waren bereits in der voestalpine beschäftigt. Meine Nichte ist nun auch da, weshalb die Stellnbergers bereits in vierter Generation in der voestalpine arbeiten.“ Er wählte Chemielaborant als Lehrberuf. Die Ausbildung absolvierte er mit Auszeichnung. „Ich habe neben der fachlichen Ausbildung richtiges Anpacken und den ehrlichen Umgang mit Kollegen gelernt“, so Stellnberger heute. Etwas, was ihm in seinem Werdegang sehr entgegen kam. Eine „Krise“ sollte sich später als Chance entpuppen. Während der Verstaatlichtenkrise der 80er Jahre kam Stellnberger in die Stahlstiftung. Nach der Abend-HTL folgte das Studium des Wirtschaftsingenieurswesens. Sein Doktorat absolvierte er bereits als „Wiederkehrer“ in die voestalpine. Heute leitet er den Fachbereich für Korrosionsschutz in der Konzernforschung und gilt in der internationalen Stahlbranche als Choriphäe auf dem Gebiet.

Eine ganze Reihe an Führungskräften mit abgeschlossener Lehrausbildung ist auch in anderen voestalpine-Unternehmen zu finden. Beispiele dafür sind: Qualitätsmanager Hermann Rauscher, Betriebsleiter der Schienenadjustage Richard Mader, oder der Chef der Instandhaltung Johannes Zorn, die ebenfalls den Grundstein ihrer Karriere als Lehrling in der voestalpine legten.