Aachener Stern

Quelle Foto: © Hilgenfeld

Die voestalpine Klöckner Bahntechnik GmbH wurde am 25.02.2003 von der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) mit der Lieferung des doppelgleisigen Gleisvierecks "Aachener Stern" beauftragt.
Die Rillenweichenanlage Aachener Straße / Gürtel ist die letzte Vollkreuzung zweier Stadtbahnstrecken in Köln; bestehend aus 16 Weichen mit Antrieben, 16 Kreuzungen und Zwischengleisen.
14 Zungenvorrichtungen waren in Tiefrille, 2 Zungenvorrichtungen mit rillenlosen Schienen S49 auszuführen.

Quelle Foto: © Hilgenfeld

Die Anlage war zur Vermeidung von Korrosion durch Streuströme elektrisch zu isolieren und zur Verminderung der Körperschallimmissionen bei der benachbarten Bebauung schalltechnisch zu entkoppeln. Mangels geeigneter Flächen in Köln und der vorgegebenen knappen Bauzeiten sollten Montage und Verkleben der kontinuierlichen elastischen Entkopplung bereits werkseitig ausgeführt werden.
Aufgrund der Komplexität und der Geometrie der Weichenanlage machte die KVB zudem die Vorgabe, dass das doppelgleisige Gleisviereck im Weichenwerk komplett vorzumontieren und ausgelegt zur Abnahme vorzuführen ist. Die wesentlichen Teile der elastischen Entkopplung wurden im Weichenwerk abschnittsweise nach Fertigstellung der Weichenkomponenten angepasst und montiert. Dies gelang durch eine sorgfältige Koordinierung der Arbeitsschritte.

Hierdurch war dem Kunden bei der Abnahme am 30./31.08.2003 im Weichenwerk BWG Gotha eine zusammenhängende Überprüfung aller Einzelteile und Funktionen möglich. Die Überprüfung der Geometrie im Gesamtzusammenhang der Anlage ergab keinerlei Beanstandungen. Der hohe Qualitätsstandard wurde durch eine hohe Motivation und ein hohes Engagement bei den beteiligten Mitarbeitern erreicht.

Vor Versand wurde eine Bauteilkennzeichnung vorgenommen, um eine schnelle und korrekte Zuordnung der Weichengroßteile auf der Baustelle sicherzustellen. Die Baustellenlogistik wurde mit allen Beteiligten unter Berücksichtigung der 3 Bauphasen ausführlich abgesprochen.
Durch Anlieferung in verladbaren Großteilen wurde eine erhebliche Zeit- und damit Kostenersparnis beim Einbau erzielt.



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