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voestalpine geht zum ersten Mal mit der Formel E an den Start

5. Dezember 2018 | 

Der österreichische Technologiekonzern voestalpine wird in der neuen Saison der ABB FIA Formel E Meisterschaft erstmals Partner der aufstrebenden und bereits sehr erfolgreichen vollelektrischen Straßenrennserie. Das Unternehmen wird allen europäischen Rennen seinen Namen geben und die „voestalpine European Races“ präsentieren.

Wenn am 15. Dezember die neue Formel-E-Saison beginnt, wird es viele Neuerungen geben. Ein neues Auto, eine leistungsstärkere Batterie, mit der ein Rennen ab sofort ohne Autowechsel durchgefahren werden kann, ein durch LED-Licht am Auto für den Zuschauer sichtbaren „Attack Mode“, der einen kurzzeitigen Leistungsschub bringt, und die „voestalpine European Races“.

Der Startschuss zur europäischen Saison fällt am 13. April in Rom. Vier Rennen später, nach Paris, Monaco, Berlin und Bern erhält der Fahrer, der in allen europäischen Rennen die meisten Punkte eingefahren hat, eine eigens von voestalpine in einem speziellen 3D-Druck-Verfahren gefertigte Trophäe, die ihm offiziell nach Ende des letzten europäischen Rennens in Bern übergeben wird. Hätte es den 'Grand Slam' der Formel E bereits im letzten Jahr gegeben, hätte sich Audi Sport ABT Schaeffler Fahrer Lucas di Grassi die Trophäe abgeholt.

Altbekannte Wege zu verlassen ist seit langem Leitmotiv der voestalpine. Deswegen geht der Konzern erstmals in der Unternehmensgeschichte eine Partnerschaft mit dem Motorsport ein.

Der Motor der Formel E ist elektrisch. voestalpine stellt bereits hochinnovative Produkte für Elektromotoren her, wie etwa High-Tech-Elektroband und Rotorkomponenten, die zur Reichweitensteigerung von E-Fahrzeugen beitragen. Auch im Bereich der Batteriegehäuse liefert der Konzern besonders leichte und sichere Teile. Die internationale Rennserie einer neuen Generation, die sich vor allem durch ihren Zukunfts- und Nachhaltigkeitsaspekt auszeichnet, bringt spannende Rennen in die Städte und somit direkt zu den Menschen.

Die Formel E ist deshalb für Dr. Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG, der perfekte Partner.

Gemeinsam mit der Formel E möchten wir die Elektromobilität der Zukunft weiterentwickeln, um die Technologien von morgen für die Serienherstellung nutzbar zu machen. Zudem wollen wir den Technologietransfer zwischen Automobilzulieferern, -herstellern und -entwicklern weiter vorantreiben. Den Endkunden – also den Nutzern dieser neuen Mobilitätslösungen – wollen wir mit den 'voestalpine European Races' die Vision einer ressourcenschonenden Mobilität näher bringen, die zunehmend zur Realität wird.

Wolfgang Eder Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG

Wird es im ersten Jahr der „voestalpine European Races“ einem Fahrer gelingen, den „Grand Slam“ der Formel E nach Hause zu fahren und alle fünf „voestalpine European Races“ zu gewinnen? Antwort am 22. Juni 2019.

voestalpine und die Formel E

Der österreichische Technologiekonzern voestalpine wird ab der Saison 2018/2019 für zunächst zwei Jahre Partner der Formel E. Das Unternehmen wird allen europäischen Rennen seinen Namen geben und die „voestalpine European Races“ präsentieren. Der Fahrer mit den meisten Punkten aus allen fünf europäischen Rennen erhält am 22. Juni 2019 in Bern eine eigens von voestalpine im speziellen 3D-Druck-Verfahren hergestellte Trophäe.

Der voestalpine-Konzern

Die voestalpine ist ein in seinen Geschäftsbereichen weltweit führender Technologie- und Industriegüterkonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Sie notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit ihren qualitativ höchstwertigen Produkt- und Systemlösungen aus Stahl und anderen Metallen zählt sie zu den führenden Partnern der europäischen Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie weltweit der Luftfahrt- und Öl- & Gasindustrie. Die voestalpine ist darüber hinaus Weltmarktführer in der Weichentechnologie und im Spezialschienenbereich sowie bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen. Im Geschäftsjahr 2017/18 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von annähernd 13 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBITDA) von knapp 2 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 51.600 Mitarbeiter.