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Formel E testet in Valencia – Startschuss für die voestalpine European Races

19. Oktober 2018 | 

Die erste vollelektrische internationale Einsitzer-Rennserie im Motorsport, die ABB FIA Formel E Meisterschaft, startet Anfang Dezember in die mittlerweile fünfte Saison und damit auch mit bahnbrechenden Neuerungen für Fans und Fahrer: Neben einem effizienteren Rennwagen, zusätzlichen Teams und neuen Locations kämpfen die 22 Piloten in der kommenden Saison 2018/19 erstmals auch um den Titel der „voestalpine European Races“. Damit erwartet die insgesamt elf Formel E Teams eine völlig neue Wettbewerbskategorie. Beim Wettstreit um die prestigeträchtige Trophäe der fünf europäischen „E-Prix“ – in den Metropolen Rom, Paris, Berlin, Monaco und Bern – sind aktionsgeladene Rennmanöver vorprogrammiert. Bei den offiziellen Formel E Testtagen im spanischen Valencia von 16. bis 19. Oktober treffen die Teams die letzten Vorbereitungen für den Saisonstart.

Wenn sich Tennisspieler im Grand Slam oder Schispringer in der Vierschanzentournee zum Champion ihrer jeweiligen Disziplin adeln lassen, so haben künftig die besten Fahrer der Formel E die Chance, sich mit einem Sieg auf den anspruchsvollen Kursen in fünf europäischen Großstädten an die Spitze der Mobilität der Zukunft zu katapultieren. Die Rennserie einer neuen Generation eröffnet damit in der Saison 2018/19 erstmals offiziell den Titelkampf um die Krone der „voestalpine European Races“. Auf den Sieger wartet nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch eine mit voestalpine-Technologien gefertigte Trophäe auf Basis von metallischem 3D-Druck.

Eder

Es ist der Wettbewerb, der Menschen zu Höchstleistungen antreibt – sowohl in der Wirtschaft als auch im Sport. Die ABB FIA Formel E Meisterschaft ist Triebfeder für die konsequente technologische Weiterentwicklung der Elektromobilität und damit für uns als voestalpine-Konzern der perfekte Partner, um unsere Position in diesem dynamisch wachsenden Markt weiter auszubauen. Mit den ‚voestalpine European Races‘ wollen wir die Vision einer ressourcenschonenden Mobilität der Zukunft und unsere Rolle dabei verstärkt in die Öffentlichkeit tragen.

Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG

Saison fünf: effizientere Boliden, neue Teams, Strecken und Features

Insgesamt umfasst die ABB FIA Formel E Meisterschaft 13 internationale Rennen, als neue Locations kommen unter anderem Sanya (China) und Bern (Schweiz) hinzu. Das Highlight in der neuen Saison sind die futuristischen und weitaus effizienteren Fahrzeuge der 2. Generation (#Gen2) mit 250 kW und beinahe doppelter Speicherkapazität, wodurch kein Fahrzeugwechsel während des Rennens mehr notwendig ist. Zusätzliche Leistung erhalten die Fahrer ab heuer mit dem neuen „Attack Mode“, mit dem die Piloten beim Durchfahren einer – für Zuseher sichtbaren – Aktivierungszone ihre Leistung von 200 kW auf 225 kW hochschrauben können. Außerdem dauern die Rennen künftig 45 Minuten plus eine Runde. Neben dem Neuzugang HWA RACELAB steigen in der Saison 2018/19 auch BMW i Andretti Motorsport und Nissan e.dams mit eigenen Teams ins elektrische Renngeschehen der Zukunft ein.

Einzigartig ist die Formel E wohl auch in ihrer Interaktion mit den Fans – so zeichnen sich die Formel E Rennen oder „E-Prix“ nicht nur durch innerstädtische und damit sehr fannahe Kurse aus, sondern auch durch die Möglichkeit für das Publikum, aktiv ins Renngeschehen einzugreifen. Mit dem so genannten „FANBOOST“ können Zuseher online und via Social Media für ihren Lieblingsfahrer stimmen und ihm damit im Rennen einen zusätzlichen Energieschub bescheren.

Die ABB FIA Formel E Meisterschaft entwickelt sich als Erprobungsplattform der Elektromobilität seit ihren Anfängen völlig eigenständig weiter – wie die anstehende Saison wieder eindrucksvoll zeigt. Dank des technologischen Fortschritts, der in nur vier Saisonen erreicht werden konnte, erwartet uns 2018/19 ein noch mitreißenderer und elektrisierenderer Rennsport im Herzen internationaler Großstädte. Gemeinsam mit der FIA machen wir damit Elektromobilität für Menschen dort greifbar, wo sie in Zukunft zur Realität wird.

Alejandro Agag, Begründer und CEO der Formel E

voestalpine & Formel E  

Seit ihrer ersten Saison im Jahr 2014 geht die ABB FIA Formel E Meisterschaft einen völlig neuen Weg innerhalb des Motorsports, indem sie eine Plattform bietet, um straßenrelevante Technologien im direkten Wettbewerb zu erproben und nachhaltige Mobilitätslösungen in aller Welt voranzutreiben. Altbekannte Wege zu verlassen ist auch seit Langem das Leitmotiv des voestalpine-Konzerns, der sich in den letzten 15 Jahren erfolgreich vom Stahlunternehmen hin zum global agierenden Technologie- und Industriegüterkonzern wandelte. Heute zählt die voestalpine zu den weltweit führenden Anbietern von Elektroband als anspruchsvollstes Vormaterial für die Herstellung von Elektromotoren sowie zu den Technologieführern bei der Produktion von hochfesten und gleichzeitig leichten Karosserieteilen oder Komponenten für Batteriegehäuse.

Der voestalpine-Konzern

Die voestalpine ist ein in seinen Geschäftsbereichen weltweit führender Technologiekonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe verfügt über rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Sie notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit ihren qualitativ höchstwertigen Produkt- und Systemlösungen aus Stahl und anderen Metallen zählt sie zu den führenden Partnern der europäischen Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie weltweit der Luftfahrt- und Öl- & Gasindustrie. Die voestalpine ist darüber hinaus Weltmarktführer in der Weichentechnologie und im Spezialschienenbereich sowie bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen. Im Geschäftsjahr 2017/18 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von annähernd 13 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBITDA) von knapp 2 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 51.600 Mitarbeiter.

Über die ABB FIA Formel E Meisterschaft

Die ABB FIA Formel E Meisterschaft ist die elektrische Straßenrennserie und weltweit erste vollelektrische internationale Einsitzer-Rennserie im Motorsport. Die Formel E macht in den bedeutendsten und modernsten Städten der Welt Station und bietet mitreißende Rad-an-Rad-Duelle vor den Skylines von Hongkong, Rom, Paris, Berlin und New York.

Mit dem Debüt des Fahrzeugs der nächsten Generation in der fünften Saison beginnt für die Formel E eine weitere spannende Ära. Das neue Modell beeindruckt mit einem markanten futuristischen Design. Dank einer deutlich gesteigerten Leistung und der beinahe verdoppelten Speicherkapazität können Teams und Fahrer nun eine komplette Renndistanz mit höheren Geschwindigkeiten ohne Fahrzeugwechsel bewältigen. Das Gen2-Fahrzeug ist der überzeugende Beweis für die rasante technologische Weiterentwicklung bei Batterien und Elektrofahrzeugen im Zeitraum von nur vier Jahren.

Bei der fünften Auflage der ABB FIA Formel E Meisterschaft treten 11 Teams und 22 Fahrer auf 12 anspruchsvollen Stadtkursen auf fünf Kontinenten im Kampf um den Meistertitel gegeneinander an. Erstmals startet die Formel E am 15. Dezember im Nahen Osten. Nach dem Saisonauftakt in Ad Diriyya findet der krönende Abschluss der Meisterschaft im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung am 13. und 14. Juli erneut in New York City statt.

Die Formel E bietet eine Plattform, um für den Straßengebrauch relevante Technologien zu testen und zu entwickeln. Sie ist ein wesentlicher Motor für die Verbesserung des Designs sowie der Funktionalität von Komponenten und Infrastruktur. Darüber hinaus beschleunigt sie die Umsetzung und Entwicklung von Technologien im Bereich der Elektromobilität auf globaler Ebene.

Die Formel E zieht auch weiterhin einige der führenden Namen und bekanntesten Marken aus dem Motorsport und der Automobilindustrie an. In der kommenden Saison stehen in der Formel E neun Hersteller am Start – darunter Nissan, der den Platz von Renault einnimmt, und BMW als Partner des Teams Andretti. Für die Zukunft darf mit dem Einstieg von Mercedes und Porsche in der sechsten Saison mit einem anhaltenden Aufwärtstrend gerechnet werden.

 

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