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voestalpine Hauptversammlung beschließt 1,05 Euro Dividende

6. Juli 2016 | 

Im Rahmen der 24. ordentlichen Hauptversammlung der voestalpine AG wurde heute für das Geschäftsjahr 2015/16 eine Dividende von 1,05 Euro je dividendenberechtigter Aktie beschlossen. Die Aktionäre folgten damit einem entsprechenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat. Nach einer Dividende von genau einem Euro im Vorjahr, bedeutet dies nach kontinuierlichen Steigerungen bereits in den Vorperioden eine erneute Erhöhung um fünf Prozent. Trotz wirtschaftlich herausfordernden Zeiten bestätigt der Konzern damit einmal mehr seine hohe Ertragsattraktivität auch gegenüber den Aktionären. Die Dividende gelangt ab 18. Juli 2016 zur Auszahlung (Ex-Dividendentag: 14. Juli 2016).

Ausgehend von einem durchschnittlichen Börsenkurs der voestalpine-Aktie von 32,76 Euro im Geschäftsjahr 2015/16 ergibt sich damit für diese Periode eine Dividendenrendite von 3,2 Prozent (Vorjahreswert: 3,0 Prozent). Generell blickt der voestalpine-Konzern seit seiner 1995 begonnenen und 2005 mit dem 100-prozentigen Ausstieg des Staates abgeschlossenen Privatisierung auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurück, die auch in entsprechenden Dividendenleistungen zum Ausdruck kommt: Seit ihrem Börsengang im Jahr 1995 hat die voestalpine AG jedes Jahr eine Dividende an ihre Aktionäre ausgeschüttet, in Summe einen Betrag von 2,2 Milliarden Euro. Die durchschnittliche jährliche Dividendenrendite seit dem IPO liegt damit bei 3,8 Prozent.

Nachdem die in der Satzung geregelte Vergütung des Aufsichtsrates in den letzten zehn Jahren unverändert geblieben und auch keine Inflationsanpassung erfolgt ist, hat die Hauptversammlung mittels Änderung der entsprechenden Satzungsbestimmung zudem eine Erhöhung der Vergütung des Aufsichtsrates beschlossen. Der Aufsichtsrat erhält demnach zwar – wie bisher – weiterhin grundsätzlich ein Promille des Konzernjahresüberschusses, die Mindestvergütung wurde für den Vorsitzenden des Aufsichtsrates jedoch von 20.000 auf 27.000 Euro, für den stellvertretenden Vorsitzenden von 15.000 auf 20.000 Euro und für die sonstigen Mitglieder des Aufsichtsrates von 10.000 auf 13.000 Euro erhöht. Die Maximalvergütung beträgt unverändert das Vierfache dieser Mindestvergütungen. Hintergrund dieser Erhöhung ist im Wesentlichen eine Inflationsanpassung seit dem Jahr 2006.

Der voestalpine-Konzern

voestalpine ist ein in seinen Geschäftsbereichen weltweit führender Technologie- und Industriegüterkonzern mit kombinierter Werkstoff- und Verarbeitungskompetenz. Die global tätige Unternehmensgruppe hat rund 500 Konzerngesellschaften und -standorte in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Sie notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Mit ihren qualitativ höchstwertigen Produkt- und Systemlösungen aus Stahl und anderen Metallen zählt sie zu den führenden Partnern der europäischen Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie weltweit der Öl- und Gasindustrie. Die voestalpine ist darüber hinaus Weltmarktführer in der Weichentechnologie und im Spezialschienenbereich sowie bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen. Im Geschäftsjahr 2015/16 erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 11,1 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,6 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit rund 48.500 Mitarbeiter, die auch mit 14,5 Prozent am Unternehmen beteiligt sind.