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Start des erweiterten Vorstandsteams der voestalpine AG

29. September 2014 | 

Um der konsequenten Internationalisierung und dem rasanten Wachstum des Konzerns gerecht zu werden, erweitert die voestalpine AG mit 1. Oktober 2014 ihren Vorstand von fünf auf sechs Mitglieder. Der bisherige Chef der Konzernforschung Peter Schwab rückt neu in den Vorstand auf und übernimmt die Leitung der Metal Forming Division, die bisher bei Herbert Eibensteiner lag, der seinerseits künftig die Agenden der Steel Division übernimmt. Wolfgang Eder, seit 1999 neben seiner Rolle als Konzernchef auch Leiter dieser Division, konzentriert sich künftig auf seine Funktion als Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG und damit auf die weitere Internationalisierung und strategische Weiterentwicklung des Gesamtkonzerns.

Peter Schwab führt künftig Metal Forming Division

Die voestalpine rüstet sich mit dem erweiterten Vorstandsteam für künftige Herausforderungen als nischenorientierter Technologie- und Qualitätsführer auf dem globalen Markt. Peter Schwab (50) wird sechstes Vorstandsmitglied und übernimmt mit 1. Oktober die Leitung der Metal Forming Division, die weltweit knapp 11.500 Mitarbeiter zählt und vor allem für die Automobilhersteller im Premiumbereich tätig ist. Der gebürtige Gmundner startete nach seinem Studium der technischen Physik an der Linzer Johannes Kepler Universität 1993 seine Berufslaufbahn im voestalpine-Konzern. Nach einigen internen Stationen übernahm er 1996 die Leitung der Abteilung „Qualitätslenkung Stahlwerk und Warmband“. Seit 2002 ist er als Chef der Konzernforschung weltweit für mehrere hundert Forschungsprojekte, 760 F&E-Mitarbeiter sowie ein Forschungsbudget von annähernd 150 Mio. Euro verantwortlich. Unter seiner Führung gelang zudem die Entwicklung des höchstfesten und korrosionsbeständigen Premiumstahls „phs-ultraform“, der im automobilen Leichtbau weltweit neue Maßstäbe gesetzt hat.

Wir werden durch eine konsequente Innovationspolitik unsere technologische Spitzenposition weiter ausbauen und weltweit stark wachsen. Der Umsatz soll vor allem durch Zuwächse im Automotive-Segment und im Bereich Spezialprofile und -rohre von heute 2,4 auf gut 3,5 Mrd. im Jahre 2020 gesteigert werden.

  Peter Schwab, Neues Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Forming Division Peter Schwab, Neues Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Forming Division

Herbert Eibensteiner neuer Chef der Steel Division

Die Leitung der Steel Division, mit rund 3,8 Mrd. Euro Umsatz nach wie vor die größte Division des voestalpine-Konzerns, übernimmt mit 1. Oktober 2014 Herbert Eibensteiner (51). Der gebürtige Linzer ist bereits seit zwei Jahren Mitglied des Vorstandes der voestalpine AG und war dort bisher für die Metal Forming Division verantwortlich. Seine Tätigkeit im voestalpine-Konzern begann er 1989 nach Abschluss seines Studiums an der TU Wien (Betriebswirtschaft und Maschinenbau) als Betriebsingenieur am Stahlstandort Linz. Eibensteiner leitete in weiterer Folge u.a. das Qualitätsmanagement der heutigen Steel Division und wurde im Jahr 2000 technischer Geschäftsführer der voestalpine Krems GmbH. Mit seiner Bestellung zum Leiter der Metal Forming Division rückte er 2012 in den Konzernvorstand auf, wo er sich insbesondere der forcierten Internationalisierung des Automotive-Bereiches widmete. Unter seiner Führung investierte die voestalpine weit über 100 Mio. Euro in neue Komponenten-Werke in China, Deutschland, Rumänien, Südafrika und den USA. „Auch in der bisher auf Europa fokussierten Steel Division werden wir uns in Zukunft mit unseren Hightech-Produkten zunehmend global aufstellen. Wir investieren weiter in unsere Stahlbasis, werden uns aber langfristig analog zur Konzernstrategie auch in der Steel Division auf die Verarbeitungsaktivitäten konzentrieren“, so Eibensteiner, der so wie schon bisher auch weiterhin die konzernale Verantwortung für den IT-Bereich der voestalpine-Gruppe trägt.

Sechsköpfiges Vorstandsteam ab 1. Oktober 2014

  • Dr. Wolfgang Eder, CEO und Vorsitzender des Vorstandes
  • Dipl.-Ing. Mag. Robert Ottel, Finanzvorstand
  • Dipl.-Ing. Herbert Eibensteiner, Steel Division
  • Dipl.-Ing. Dr. Franz Kainersdorfer, Metal Engineering Division
  • Dipl.-Ing. Franz Rotter, Special Steel Division
  • Dipl.-Ing. Dr. Peter Schwab, Metal Forming Division
  • Die Vorstandsmandate aller sechs Vorstandsmitglieder laufen bis 31. März 2019

Steel Division

Die voestalpine Steel Division nimmt als größte Division des Konzerns die globale Qualitätsführerschaft bei höchstwertigem Stahlband und eine weltweit führende Position bei Grobblech für anspruchsvollste Anwendungen sowie bei Großturbinengehäusen ein. Die Division ist strategischer Partner für renommierte Automobilhersteller und große Automobilzulieferer. Darüber hinaus ist sie einer der größten Lieferanten an die europäische Konsumgüter- und Hausgeräteindustrie sowie an den Maschinenbau. Für den Energiebereich fertigt sie Grobbleche, welche in der Öl- und Gasindustrie bei Anwendungen unter extremen Bedingungen – etwa für Tiefsee-Pipelines oder im Dauerfrostbereich – eingesetzt werden. Die Steel Division ist darüber hinaus weltweit führend im Guss von Großturbinengehäusen. Im Geschäftsjahr 2013/14 erzielte sie einen Umsatz von über 3,8 Mrd. Euro, ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 393 Mio. Euro und beschäftigte weltweit rund 11.200 Mitarbeiter.

Metal Forming Division

Die Metal Forming Division des voestalpine-Konzerns erreichte 2013/14 einen Umsatz von 2,4 Mrd. Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 280 Mio. Euro. Die Division beschäftigt rund 11.500 Mitarbeiter und ist für fast alle europäischen Automobilhersteller tätig. Sie ist das Kompetenzzentrum des voestalpine-Konzerns für hochentwickelte Profil-, Rohr- und Präzisionsbandstahlprodukte sowie einbaufertige Systemkomponenten aus Press-, Stanz- und rollprofilierten Teilen. Mit der branchenweit einzigartigen Verbindung von Werkstoffexpertise und Verarbeitungskompetenz sowie einer weltweiten Präsenz ist die Division der Partner erster Wahl für innovations- und qualitätsorientierte Kunden.

Der voestalpine-Konzern

Die weltweit tätige voestalpine-Gruppe ist ein stahlbasierter Technologie- und Industriegüterkonzern. Die Unternehmensgruppe ist mit rund 500 Konzerngesellschaften und -standorten in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten, sie notiert seit 1995 an der Wiener Börse. Der Konzern ist mit seinen qualitativ höchstwertigen Produkten einer der führenden Partner der europäischen Automobil- und Hausgeräteindustrie sowie weltweit der Öl- und Gasindustrie. Die voestalpine ist darüber hinaus Weltmarktführer in der Weichentechnologie und im Spezialschienenbereich sowie bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2013/14 bei einem Umsatz von 11,2 Mrd. Euro ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 1,4 Mrd. Euro und beschäftigte weltweit rund 48.100 Mitarbeiter.