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Vorstand der voestalpine AG beschließt Rückstellung in der Höhe von EUR 205 Mio. im Schienenbereich

13. März 2012 | 

Der Vorstand der voestalpine AG hat am heutigen Dienstag den Beschluss gefasst, als Vorsorge für allfällige Risiken im Zusammenhang mit dem Schienen-Kartellverfahren in Deutschland sowie der geplanten Stilllegung der zum Konzern gehörenden TSTG Schienentechnik GmbH & Co KG („TSTG“), Rückstellungen in der Höhe von insgesamt EUR 205 Mio. zu bilden.

Der Vorstand der voestalpine AG hat am heutigen Dienstag den Beschluss gefasst, als Vorsorge für allfällige Risiken im Zusammenhang mit dem Schienen-Kartellverfahren in Deutschland sowie der geplanten Stilllegung der zum Konzern gehörenden TSTG Schienentechnik GmbH & Co KG („TSTG“), Rückstellungen in der Höhe von insgesamt EUR 205 Mio. zu bilden.

Der Grund für die Schließung der TSTG liegt in der mangelnden Wirtschaftlichkeit des Standortes, die keine nachhaltige wettbewerbsfähige Produktion mehr erlaubt. Die Schließung erfolgt vorbehaltlich der Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte der Belegschaftsvertretung frühestens zum Ende des Jahres 2012.

Der voestalpine-Konzern

Die voestalpine ist ein weltweit agierender Konzern mit einer Vielzahl von spezialisierten und flexiblen Unternehmen, die hochwertige Stahlprodukte fertigen, verarbeiten und weiterentwickeln. Die Unternehmensgruppe ist mit 360 Produktions- und Vertriebsgesellschaften in über 60 Ländern vertreten. Das Unternehmen ist mit seinen qualitativ höchstwertigen Flachstahlprodukten einer der führenden europäischen Partner der Automobil-, der Hausgeräte- und der Energieindustrie. Der voestalpine-Konzern ist darüber hinaus Weltmarktführer in der Weichentechnologie, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen sowie Europas Nummer eins in der Herstellung von Schienen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2010/11 bei einem Umsatz von rund elf Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBIT) von knapp einer Milliarde Euro und beschäftigt weltweit rund 47.000 Mitarbeiter.