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voestalpine weitet Liquiditätssicherung aus

24. November 2011 | 

Der voestalpine-Konzern reagiert rasch auf die sich ändernde Marktsituation. Um die mittel- und langfristige Finanzierung abzusichern, wurde ein syndizierter Kredit in der Höhe von 800 Mio. EUR in zwei Tranchen abgeschlossen.

Insgesamt werden zwei Tranchen mit einer Laufzeit von fünf Jahren zu je 400 Mio. EUR von einem elf Banken umfassenden Konsortium der voestalpine zur Verfügung gestellt. Die erste Tranche wird den Liquiditätsbedarf für Investitionen und Tilgungen für das Geschäftsjahr 2012/13 festigen. Die zweite Tranche soll mögliche Marktstörungen im Bereich der Finanzierung abfedern und ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Die Transaktion war deutlich überzeichnet, wurde aber schließlich nicht aufgestockt. „Die Ausweitung der Liquiditätsabsicherung stellt eine weitere Diversifikation zu den zuletzt getätigten Kapitalmaßnahmen dar“, so Finanzvorstand Robert Ottel. Im Jänner 2011 konnte die voestalpine einen Corporate Bond mit einem Volumen von 500 Mio. EUR sehr erfolgreich am Kapitalmarkt platzieren. Das Konsortium umfasst zu zwei Dritteln ausländische Banken, ein Drittel der Bankpartner ist aus Österreich, die Transaktion wird durch die UniCredit Bank Austria AG und die Credit Agricole Corporate & Investment Bank koordiniert.

Der voestalpine-Konzern

Die voestalpine ist ein weltweit agierender Konzern mit einer Vielzahl von spezialisierten und flexiblen Unternehmen, die hochwertige Stahlprodukte fertigen, verarbeiten und weiterentwickeln. Die Unternehmensgruppe ist mit 360 Produktions- und Vertriebsgesellschaften in über 60 Ländern vertreten. Das Unternehmen ist mit seinen qualitativ höchstwertigen Flachstahlprodukten einer der führenden europäischen Partner der Automobil-, der Hausgeräte- und der Energieindustrie. Der voestalpine-Konzern ist darüber hinaus Weltmarktführer in der Weichentechnologie, bei Werkzeugstahl und Spezialprofilen sowie Europas Nummer eins in der Herstellung von Schienen. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2010/11 bei einem Umsatz von rund elf Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBIT) von knapp einer Milliarde Euro und beschäftigt weltweit rund 47.000 Mitarbeiter.