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voestalpine erhöht Forschungsbudget auf neuen Rekordwert

29. März 2011 | 

Der voestalpine-Konzern wendet mehr denn je für den weiteren Ausbau seiner Forschung und Technologieentwicklung auf. Das vom Aufsichtsrat der voestalpine AG gestern, Donnerstag, genehmigte Budget für das am 1. April beginnende Geschäftsjahr 2011/12 sieht eine Steigerung der F&E-Mittel von zuletzt 111 Mio. EUR um weitere 10 % auf einen neuen Höchstwert von mehr als 120 Mio. EUR vor. Diese Steigerung wird von einer Erhöhung des Budgetvolumens in allen fünf Konzernsparten getragen, wobei die Division Edelstahl mit rund 25 % den markantesten Zuwachs verzeichnet.

  • Im mit 1. April 2011 beginnenden neuen Geschäftsjahr 2011/12 stehen für Produkt- und Technologieentwicklung mehr als 120 Mio. EUR bereit.
  • Gegenüber 2010/11 entspricht dies konzernal einem Anstieg um 10 %, in der Division Edelstahl sogar um 25 %.
  • Klare Ausrichtung auf langfristige Wachstumstechnologien in den Bereichen Energie und Mobilität.

Mit diesem Signal unterstreichen wir unsere langfristige Strategie, den voestalpine-Konzern künftig noch klarer als globalen Technologieführer in den qualitativ anspruchsvollsten Wachstumssegmenten zu positionieren.

Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender und CEO der voestalpine AG

Der Schwerpunkt der erhöhten Forschungs- und Entwicklungsmittel liegt demnach auf divisionsübergreifenden und längerfristig ausgerichteten Vorhaben in den Bereichen Mobilität und Energie, die bereits jetzt die beiden größten Kundensegmente der voestalpine-Gruppe darstellen.

„Neben der Weiterentwicklung von Leichtbau-Werkstoffen für die Automobil- und Konsumgüterindustrie stehen technologisch höchst anspruchsvolle Anwendungen im Energiebereich wie Hochtemperaturwerkstoffe im Mittelpunkt, die im Wesentlichen einen deutlich höheren Wirkungsgrad als bisher vor allem in Kraftwerks- und Flugzeugturbinen ermöglichen“, ergänzt voestalpine-Forschungschef Peter Schwab. „Es geht um ein Optimum aus Werkstoff, Werkzeug und Verarbeitung, da auch künftige Anwendungen immer komplexer werden und wir daher in enger Kooperation mit Kunden und externen Forschungseinrichtungen zunehmend hoch integrierte Lösungen entwickeln müssen“.

Dies gilt auch für Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien, in dem sich der voestalpine-Konzern langfristig ebenfalls im obersten Technologie- und Qualitätssegment positionieren wird.

F&E-Mittel in den vergangenen 10 Jahren vervierfacht – Die voestalpine bleibt das mit Abstand forschungsintensivste Unternehmen Österreichs

Mit der neuerlichen Erhöhung des Forschungs- und Entwicklungsbudgets bleibt der voestalpine-Konzern nicht nur weiterhin das gemäß EU-Statistik forschungsintensivste Unternehmen Österreichs. „Abgesehen von der krisenbedingten Konsolidierung in den vergangenen beiden Geschäftsjahren auf dem hohen Niveau des bisherigen Alltime-High weist der voestalpine-Konzern nunmehr bereits seit dem Geschäftsjahr 2000/01 – und damit seit mehr als 10 Jahren – einen ununterbrochenen, markanten Anstieg seiner F&E-Aufwendungen aus“, unterstreicht Eder. In diesem Zeitraum hat die voestalpine die Innovationsmittel von damals knapp 30 Mio. EUR auf den nunmehrigen Wert von über 120 Mio. EUR vervierfacht. In Summe hat das Unternehmen in dieser Periode einen Betrag von 780 Mio. EUR in Forschung und Entwicklung investiert.