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[the next idea] voestalpine Art and Technology Grant 2010

21. April 2010 | 

Zum bereits 24. Mal wird heuer der Prix Ars Electronica vergeben. Bis Mitte März konnten Bewerber ihre Projekte online einreichen. Am Freitag, dem 16. April 2010, fand die Jurysitzung statt. Dabei waren hochkarätige Vertreter aus der digitalen Wissenschafts- und Kunstszene in der voestalpine Stahlwelt zu Gast. Verliehen wird der Prix Ars Electronica am 3. September 2010.

Die voestalpine unterstützt nicht nur seit vielen Jahren den Prix an sich, sondern fördert mit dem [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant auch innovative Ideen zu Themen der Zukunft. Scheinbar Unmögliches möglich zu machen, ist das erklärte Ziel der voestalpine – eine Haltung, die auch hinter den zum Prix Ars Electronica eingereichten Projekten steht. In ihrem Bestreben, innovative Entwicklungen aktiv voranzutreiben, fördert die voestalpine daher auch heuer wieder die Umsetzung neuer Ideen durch den Art und Technolgie Grant in der Kategorie „The next idea“.

Ziel dieses von voestalpine und Ars Electronica jährlich ausgeschriebenen Kunst- und Technologiestipendiums ist es, inspirierende, neue, ungewöhnliche Ideen für die Zukunft auszuzeichnen und deren Weiterentwicklung zu unterstützen. Künstlerische und soziale Innovationen sind dabei genauso gefragt wie technologische und wissenschaftliche Ansätze. Im Vordergrund sollte immer das Bestreben stehen, Dinge weiterzudenken, weiterzuentwickeln und zu verbessern, einen nächsten Schritt zu setzen.

Dieses Jahr werden Projekte gesucht, die sich mit den drei zentralen Zukunftsthemen Energie, Mobilität und Access beschäftigten: Alternative Modelle für den künftigen Umgang mit Energie und Ressourcen, Konzepte und Ideen für eine mobil und global gewordene Welt, Maßnahmen und Projekte für Partizipation und Chancengleichheit im Zugang zu den Möglichkeiten der modernen Informationsgesellschaft.

Die Zielgruppe dieser Kategorie umfasst Interessierte weltweit, die ein noch nicht realisiertes Konzept in den Bereichen Kunst, Design oder Technologie entwickelt haben. Neben einem Stipendium der voestalpine erhält der/die Gewinner/in auch die Möglichkeit, 3 Monate als Artist/Scientist-in-Residence im Ars Electronica Center in Linz zu absolvieren.

Der Prix Ars Electronica

Der Prix Ars Electronica ist seit 1987 eine interdisziplinäre Plattform für alle, die den Computer als universelles Gestaltungsmedium in ihrer künstlerischen Arbeit an der Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft einsetzen.

Der Prix Ars Electronica bildet mit dem Festival Ars Electronica, dem
Ars Electronica Center – Museum der Zukunft und dem Ars Electronica Futurelab die 4 Säulen der Ars Electronica Linz GmbH, eine in ihrer spezifischen Ausrichtung und langjährigen Kontinuität einmalige Plattform für digitale Kunst und Medienkultur.

Er wird gemeinsam von der Ars Electronica Linz GmbH und dem ORF Oberösterreich in Zusammenarbeit mit dem OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich und dem Brucknerhaus Linz veranstaltet. Die Goldenen Nicas werden jährlich während des Festivals Ars Electronica vergeben. Der Prix Ars Electronica ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für Kreativität und Pioniergeist im digitalen Medienbereich.

Ausgeschrieben in 7 Kategorien inklusive eines Jugendwettbewerbs, bildet er nicht zuletzt durch die Beteiligung von international anerkannten KünstlerInnen aus über 70 Ländern ein Trendbarometer aktueller Medienkunst.

Mit 42.245 Einreichungen seit 1987 und einem Preisgeld von 117.500 Euro jährlich ist er der höchstdotierte Preis für Computerkunst weltweit. Es werden 6 Goldene Nicas, 12 Auszeichnungen und ca. 70 Anerkennungen, sowie ein Stipendium im Rahmen von [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant vergeben.