Daten und Fakten zur LD-Schlacke

Ressourcenschonung ist für den voestalpine-Konzern nicht bloß ein Schlagwort, sondern seit jeher wichtiger Bestandteil des gesamten Produktionsprozesses. Dies gilt im Konkreten auch für die in der Stahlerzeugung im Wege des LD-Verfahrens gewonnene Schlacke, die seit Jahrzehnten nicht nur in Österreich, sondern in vielen Ländern unter anderem in Anwendungsbereichen des Straßenbaus bzw. des allgemeinen Ingenieurwesens unter strengen Regelungen und Kontrollen sehr erfolgreich und mit besten Erfahrungen zum Einsatz kommt.

Seit über einem Jahr wird jedoch in Österreich unter dem Deckmantel des Umweltschutzes eine beispiellose und mutmaßlich interessenpolitisch motivierte Kampagne gegen LD-Schlacke fernab jeglicher Sachlichkeit und Seriosität geführt. Diese hat auch unmittelbare und teils überzogene Reaktionen in Politik und Verwaltung nach sich gezogen und – aufgrund der dadurch entstandenen Verunsicherung unserer Kunden – praktisch zum völligen Erliegen des Einsatzes von LD-Schlacke im Straßenbau geführt.

Die auf politischer Ebene bereits im Frühjahr 2013 vereinbarte Schaffung klarer rechtlicher Regelungen wurde aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen seither immer wieder verzögert und letztlich auf die nächste Legislaturperiode verschoben. Um aus dieser für den voestalpine-Konzern – sowohl aus umweltpolitischen als auch wirtschaftlichen Aspekten – nicht akzeptablen Situation wieder zu einer sachlichen und faktenbasierten Auseinandersetzung zu gelangen, haben wir zwischenzeitlich umfassende Maßnahmen gesetzt, um die bereits bestehenden Befunde zur Unbedenklichkeit von LD-Schlacke durch Einholung weiterer ökologischer Untersuchungen von unabhängigen Gutachtern und Einrichtungen, wie etwa Greenpeace und Fraunhofer-Institut, nochmals zu untermauern.

Mit dem Weißbuch "LD-Schlacke Daten und Fakten", in der diese Ergebnisse neben anderen Informationen zum Thema LD-Schlacke zusammenfassend dargestellt sind, möchten wir der schrillen und unfundierten Polemik schlichtweg Fakten und Argumente entgegensetzen und damit einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion und politischen Entscheidungsfindung leisten.

Dies sind wir unseren Kunden, Mitarbeitern und Aktionären – sowie nicht zuletzt auch dem Ruf des voestalpine-Konzerns und dessen Qualitätsphilosophie – schuldig.

Auf dieser fachlich wohl unbestreitbaren, objektiven Entscheidungsbasis werden wir gegenüber der neuen Bundesregierung auf die rasche Schaffung verlässlicher rechtlicher Rahmenbedingungen drängen.