Die Geschichte der voestalpine

2008-2014

Rendering HBI-Anlage in Texas

Im Herbst 2008 erreicht der Konjunktureinbruch infolge der weltweiten Banken- und Finanzkrise auch die voestalpine. Das Geschäftsjahr 2009/10 wird zum härtesten und schwierigsten Geschäftsjahr seit Jahrzehnten. Aber schon in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 können gegenüber dem Vorjahr wieder sehr deutliche Umsatz- und Ergebniszuwächse erzielt werden. Trotz der Weltwirtschaftskrise setzt die voestalpine ihre Investitionsprogramme und Globalisierungsstrategie fort. Nach einer Konsolidierungsphase wird diese Strategie seit dem Geschäftsjahr 2012/13 ausgeweitet. Der Konzern nimmt die größte Auslandsinvestition mit dem Bau einer Direktreduktionsanlage in Texas in Angriff. Der Spatenstich dazu erfolgt im April 2014. (weiterlesen)

2002-2008

Kunststoffeindüsung beim Hochofen A in Linz

Der voestalpine-Konzern von 2002 bis zur Akquisition der BÖHLER-UDDEHOLM AG. Dieser Zeitabschnitt wird vor allem von dem Investitionsprogramm "Linz 2010", der vollständigen Privatisierung der voestalpine über die Börse und der Begebung einer Wandelanleihe über die letzten 15 Prozent der Aktien in Staatseigentum im Jahre 2003 - nach dem Wandel der letzten Aktie ist die voestalpine mit 31. August 2005 zur Gänze in Privatbesitz - , der Akquisition der BÖHLER-UDDEHOLM-Gruppe 2007/08 und einer einzigartigen Erfolgsgeschichte des Konzerns geprägt. (weiterlesen)

1995-2001

Rollenrichtmaschine und Schienenkühlbett (120 m) in Donawitz

Neustrukturierung des Konzerns. Von der VOEST-ALPINE STAHL AG zur voestalpine AG. Im Oktober 1995 werden 31,7 Prozent der Staatsanteile über die Börse verkauft. Mit einem umfangreichen Ausbauprogramm wird der Produktemix des Konzerns weiter verbessert. 2001 wird die Unternehmensstruktur geändert und durch die Aufteilung in die vier Divisionen Stahl, motion (ab 2005 Automotive), Bahnsysteme und Profilform konsequent in Richtung Verarbeitung ausgerichtet ("Mehr aus Stahl"). Wobei auch die Wertschöpfungskette entscheidend verlängert wird (High-Tech-Unternehmen und Nischenanbieter). Gleichzeitig erhält der Konzern die Bezeichnung voestalpine AG und verfolgt ab diesem Zeitpunkt eine Dachmarkenstrategie unter der Marke voestalpine. (weiterlesen)

1993-1995

Offizielle Inbestriebnahme Entstaubungssystem Sinterband 5 (1993)

Die VOEST-ALPINE STAHL AG bis zum Beginn der Privatisierung. Aufgrund einer anhaltenden Krise des Stahlmarktes wird die VOEST-ALPINE STAHL AG als Management-Holding in drei Divisionen gegliedert und zur Optimierung des Portfolios Bereiche abgegeben. Das Jahr 1995 steht ganz im Zeichen des Übergangs der VOEST-ALPINE STAHL AG aus dem Bereich der mehrheitlich verstaatlichten Industrie in ein börsennotiertes Unternehmen. (weiterlesen)

1986-1993

Bandbeschichtungsanlage - COLOFER

Die VOEST-ALPINE AG bis zur Auflösung der Austrian Industries. Der Mischkonzern wird zerschlagen. Im Rahmen der Neustrukturierung entsteht 1988 die VOEST-ALPINE STAHL AG. 1990 wird die Austrian Industries AG gegründet, die Organisation in der Folge noch einmal geändert. Ende 1993 werden im Zuge des Privatisierungsgesetzes aus der Austrian Industries AG drei Konzerne geschaffen: die VA Technologie AG, die Böhler-Uddeholm AG und die VOEST-ALPINE STAHL AG. (weiterlesen)

1974-1985

Anblasen des Hochofens A (1977)

Die Effekte der Fusion fallen bereits mit der internationalen Wirtschaftskrise zusammen, deren Auswirkungen ab 1975 auch Österreich erreichen. Der Konzern wird neu organisiert und mit der Diversifikation begonnen. Die lang schwelende Krise der verstaatlichten Industrie kulminiert schließlich 1985 - der damalige Staatsbetrieb steht vor dem Bankrott. (weiterlesen)

1963-1973

Brammenstranggussanlage

Die VÖEST bis zur Fusion mit der Österreichisch-Alpine Montangesellschaft. Dieser Zeitabschnitt ist geprägt von der Rekonzernierung der VÖEST, einem Sonderinvestitionsprogramm und der Fusion von VÖEST und ÖAMG zur VÖEST-ALPINE AG. (weiterlesen)

1956-1962

Montagearbeiten an der Stahlkonstruktion der Europabrücke (1962)

Die VÖEST bis zum Beginn der Konzernierung. Die öffentliche Verwaltung wird durch ordentliche aktienrechtliche Organe abgelöst und die Investitionstätigkeit in erster Linie auf eine Modernisierung und Rationalisierung der Produktionsentwicklung abgestellt. (weiterlesen)

1945-1955

LD-Stahlwerk I

Die VÖEST bis zum Staatsvertrag. Mit der Bewältigung der Nachkriegswirren und dem Wiederaufbau beginnt die Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Ein wichtiger Schritt dabei ist die Entwicklung des LD-Verfahrens. Nach langen Vorarbeiten im In- und Ausland gelingt Wissenschaftern in Linz der Durchbruch. Ab 1952 revolutioniert dieses Verfahren die Stahlerzeugung. (weiterlesen)

1938-1945

Südliche Hafenwand gegen die Hochofengruppe

Der Standort Linz der Reichswerke AG "Hermann Göring" Berlin. Ab 1938 wird in Linz - als Teil der nationalsozialistischen Kriegsindustrie - ein Eisen- und Stahlwerk errichtet, das ab 1941 sukzessive in Betrieb geht. Beim Aufbau der Werke und der Produktion der Rüstungsgüter werden tausende ausländische Arbeitskräfte (Zivile ausländische Arbeitskräfte, Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge) eingesetzt. (weiterlesen)