Forschung und Entwicklung

Die voestalpine investiert weiter in den Bereich Forschung und Entwicklung und setzt auf ein starkes Know-how-Netzwerk. Neue Produkt- und Prozessentwicklungen werden dadurch stetig vorangetrieben.

Brutto-F&E-Aufwendungen (ohne F&E-Anlageninvestitionen) des voestalpine-Konzerns in Mio. EUR

Brutto-F&E-Aufwendungen (ohne F&E-Anlageninvestitionen) des voestalpine-Konzerns in Mio. EUR

Zahlen und Fakten

Die Aufwendungen des voestalpine-Konzerns für Forschung und Entwicklung blieben – trotz Wirtschaftskrise – unverändert auf sehr hohem Niveau. Das F&E-Budget, das für das abgelaufene Geschäftsjahr bei 111,9 Mio. EUR lag (und damit exakt dem bisher höchsten Istwert aus 2008/09 entsprach), wurde dank der kontinuierlichen Effizienzsteigerung auch dieses Bereichs jedoch nicht zur Gänze ausgeschöpft, sodass sich bei den tatsächlichen F&E-Aufwendungen mit 108,8 Mio. EUR ein leichter Rückgang um 2,8 % ergab. Die für das laufende Geschäftsjahr veranschlagten F&E-Mittel betragen 111 Mio. EUR, womit der voestalpine-Konzern seine Innovationsaufwendungen – nach einer Vervierfachung in den letzten zehn Jahren – nun selbst nach Ausbruch der Wirtschaftskrise bereits drei Jahre lang auf dem Niveau des All-time-High hält.

Hochinnovative Produkte

Die voestalpine ist – gemäß EU-Statistik – nicht nur das forschungsintensivste österreichische Unternehmen, sondern zählt auch zu jenen „high-leverage innovators“, die mit effizientem Mitteleinsatz überdurchschnittlich innovativ agieren. Allein im Bereich des größten Konzernunternehmens, der voestalpine Stahl GmbH in Linz, gelten zwei Drittel der entwickelten Produkte als „innovativ“ oder sogar „hochinnovativ“. Basis dafür ist ein umfassendes Know-how-Netzwerk aus rund 100 Kooperationen mit nationalen und internationalen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen sowie eine Reihe von Entwicklungspartnerschaften mit Schlüsselkunden.

Innovationsschwerpunkte

Im Vordergrund der F&E-Aktivitäten stehen das Entwickeln neuer Werkstoffe, Beschichtungen und Verarbeitungstechnologien sowie neue Methoden der Verbindung von Stahl mit anderen Materialien. Die Herausforderungen der Zukunft liegen beispielsweise in Werkstoffqualitäten, die immer größeren Anforderungen standhalten. Dazu zählen hochfeste Stähle für das Automobil der Zukunft, höchst widerstandsfähige und entsprechend langlebige Hightech-Schienen oder Hochgeschwindigkeitsweichen, die selbst bei Tempo 380 höchste Sicherheit und optimalen Fahrkomfort gewährleisten. Darüber hinaus entwickelt die voestalpine spezielle Stähle für die tiefsten Pipelines der Welt, die mehr Druck und anderen Einflüssen standhalten müssen, als es bisher erzeugte Rohre und Materialien konnten.
Weitere Informationen zu den Innovationsaktivitäten.

Innovationen bei Energie und Umweltschutz

Die voestalpine ist nicht nur Technologieführer bei anspruchsvollsten Stahlprodukten, sondern auch die Benchmark bei Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit. So ist die voestalpine das weltweit erste Stahlunternehmen, das fossile Energieträger im Hochofenprozess durch Altkunststoffe ersetzt und damit die CO2-Emissionen am Standort Linz um mehr als 500.000 t pro Jahr reduziert. In den vergangenen 30 Jahren wurde zudem der Energieeinsatz in der Stahlerzeugung um rund 50 % und in den letzten 15 Jahren um rund 20 % verringert.
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