Am 1. September 2012 lassen Brucknerhaus und Ars Electronica die voestalpine Klangwolke steigen.

Unter den Motto „Die Wolke im Netz“ wird dabei die Entwicklung der digitalen Kommunikation, die inzwischen nahezu jeden Teil unseres Lebens – ob privat oder beruflich – durchdringt thematisiert. Projektionen, singende Blitze, Choreographien von Industrierobotern, der weltgrößte Drohnenschwarm sind nur Beispiele für die Inszenierung die das Ars Electronica mit Partner aus der ganzen Welt zusammenstellt und konzipiert.

Doch die voestalpine Klangwolke ist ein Werk von allen für alle. Jeder kann Teil der „Wolke im Netz“ werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder bastelt man einen von tausenden Leuchtbuchstaben für das Klangwolken-ABC, oder man produziert eine der 400 Klangwolkenminiaturen. Machen Sie mit und nehmen Sie am 1. September aktiv an der voestalpine Klangwolke teil.

Klangwolken ABC

Tausende Leuchtbuchstaben werden in den nächsten Monaten gebastelt, phantasievoll gestaltet und mit LEDs ausgestattet. Bei der Gestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, ganz gleich wie groß, aus welchem Material oder in welcher Farbe sie gefertigt werden. Die ersten Buchstaben für das Klangwolken-ABC können bereits im Internet begutachtet werden. Jeder kann seinen Leuchtbuchstaben fotografieren und hochladen. Nach und nach entsteht im Internet eine bunte Buchstaben-Galerie. Der persönliche Leuchtbuchstabe jedes Teilnehmers wird am Abend des 1. September 2012, gemeinsam mit tausenden anderen, im Rhythmus der Inszenierung blitzen, blinken und leuchten. So wird die voestalpine Klangwolke zum gemeinsamen Werk, als Symbol für das interaktive World Wide Web – die Wolke im Netz.

 

 

Klangwolkenminiaturen

Bei den Klangwolkenminiaturen handelt es sich um kurze Aufnahmen, die aus Geräuschen, Klängen, Musik, Rhythmen, einem Orchesterstück, von Musikinstrumenten oder aber auch von einer Quietschente stammen können. Jeder kann diese erstellen, aufnehmen oder selbst komponieren. Es gibt nur zwei Regeln: Die Klangwolkenminiaturen dürfen nicht länger als eine Minute sein, und es muss sich um ein akustisches Ereignis handeln. Das SoundLab, ein voll funktionstüchtiges Tonstudio mit sechs Arbeitsplätzen im Ars Electronica, steht Besuchern zum Aufnehmen, Remixen und Produzieren zur Verfügung. Die fertigen Versionen kommen entweder am 1. September 2012 im Zuge einer Gesamtkomposition, oder am Samstag, den 2. September 2012, zum Einsatz.

die voestalpine Klangwolke in Bild, Ton und Text

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  • Michael Sterrer-Ebenführer

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