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voestalpine legt Barabfindungsangebot für BÖHLER-UDDEHOLM AG vor

15. Mai 2008 | 

Angemessene Barabfindung 70,26 EUR je Stückaktie.

Wie bereits im März 2008 angekündigt, wird voestalpine AG in der ordentlichen Hauptversammlung der BÖHLER-UDDEHOLM AG am 23. Juni 2008 den Antrag stellen, die Aktien aller von der Hauptgesellschafterin voestalpine AG verschiedenen Aktionäre gemäß dem Gesellschafter-Ausschlussgesetz gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung auf die Hauptgesellschafterin voestalpine AG zu übertragen („Squeeze-out“).

Die angemessene Barabfindung, wurde nunmehr mit EUR 70,26 pro Stückaktie vom Vorstand der BÖHLER-UDDEHOLM AG und der Hauptgesellschafterin voestalpine AG in einem gemeinsamen Bericht festgesetzt. Die Barabfindung enthält den auf jede Stückaktie entfallenden Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2007 und des Rumpfwirtschaftsjahres 2008 (01.01. – 31.03.2008) der Gesellschaft. Die gesonderte Ausschüttung einer Dividende ist daher nicht vorgesehen.

Die Bemessung der angemessenen Barabfindung beruht auf einem von Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H. über Auftrag der voestalpine AG und der BÖHLER-UDDEHOLM AG erstatteten Gutachten über die Bewertung der BÖHLER-UDDEHOLM AG zum 23./24. Juni 2008. Die Angemessenheit der Barabfindung und die Richtigkeit des gemeinsamen Berichtes des Vorstandes und des Hauptgesellschafters der BÖHLER-UDDEHOLM AG wurden vom gerichtlich bestellten sachverständigen Prüfer, der PwC Transaction Services Wirtschaftsprüfung GmbH, festgestellt.

Der Aufsichtsrat der BÖHLER-UDDEHOLM AG wird in seiner Sitzung am 19. Mai 2008 den Ausschluss prüfen und darüber Bericht erstatten. Sämtliche gesetzlich erforderlichen Unterlagen werden von der BÖHLER-UDDEHOLM AG ab 20. Mai 2008 den Aktionären in der gemäß dem Gesellschafter-Ausschlussgesetz vorgesehenen Form zugänglich gemacht.