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Ad-Hoc Meldung zum GJ 2010/11

31. Mai 2011 | 

Jahresabschluss 2010/11: Überschuss auf rund 600 Mio. € verdreifacht

Betreff: Hinweisbekanntmachung - Jahresfinanzbericht der voestalpine AG zum Stichtag
31. März 2011

Die Konjunkturentwicklung gewinnt weiter an Dynamik. Die Schwellenländer tragen den globalen Konjunkturaufschwung, exportgetriebene Erholung in Europa mit Ausnahme des Südens und äußersten Westens. Gute Erholungstendenzen auch in Osteuropa.
Hervorragende Nachfragesituation in den Segmenten Automobil, Energie, Eisenbahn, Maschinenbau und Konsumgüterindustrie, nur Bauindustrie leidet noch unter Krisennachwirkungen.
Dieses Umfeld, gepaart mit den positiven Effekten der internen Effizienzsteigerungsprogramme, sorgt bereits im ersten Geschäftsjahr nach der Krise für Ergebniszahlen auf hervorragendem Niveau und einen weiteren signifikanten Verschuldungsabbau.
Die Konzernergebnisse werden von den guten Entwicklungen in allen Divisionen gleichermaßen getragen. Mit einer Rohstahlproduktionsmenge von 7,7 Millionen Tonnen konnte ein neuer Produktionsrekord markiert werden.
Trotz der bekannten latenten Bedrohungen – überbordende Staatsverschuldung in einer Reihe von Ländern, Unsicherheit bezüglich Bankenstabilität, etc. - zeichnet sich für auch für die zweite Hälfte des Kalenderjahres 2011 ein Anhalten der positiven globalen Konjunkturentwicklung ab.
Vor diesem Hintergrund sollte 2011/12 eine weitere deutliche Ergebnisverbesserung möglich werden.
Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung: 0,80 EUR je Aktie.

voestalpine-Konzern in Zahlen

(gem. IFRS;
in Mio. EUR)
GJ 2009/10
1.4.2009 - 31.03.2010
GJ  2010/11
1.4.2010 - 31.03.2011
Veränderung
in %
Umsatz 8.550,0 10.953,7 +28,1
EBITDA 1.004,3 1.605,6 +59,9
EBITDA-Marge in % 11,7 14,7  
EBIT 352,0 984,8 +179,8
EBIT-Marge in % 4,1 9,0  
Ergebnis vor Steuern 183,3 781,0 +326,1
Ergebnis nach Steuern** 186,8 594,6 +218,3
Gewinn je Aktie 0,65 3,04  
Gearing Ratio in % 71,3 57,8  

 

* Gemäß IFRS alle Werte nach Purchase Price Allocation (PPA)
** Vor nicht beherrschenden Anteilen und Hybridkapitalzinsen