Scherenstrasse
Nachdem das Blech nun den geforderten Ebenheitsansprüchen genügt, läuft es in der Linie weiter zur Stempel- und Signieranlage. Die Möglichkeiten der Blechmarkierung reichen hier bis zu einer sechszeiligen Stahlstempelung und einer dreizeiligen Farbkennzeichnung.
Die erste Schere in der Strasse ist die Doppelbesäumschere, an der das Blech auf beiden Seiten auf die Kommissions-Breite besäumt wird. Dazu wird das Blech mit Laserjustierung zuerst eingerichtet und danach schrittweise durch die Schere gefahren.
Am zweiten Scherenaggregat in der Linie, der Querteilschere, wird das Material auf die geforderte Blechlänge zugeschnitten und das Probenstück abgetrennt. Die Probenstreifen werden vollautomatisch dem Sortierbehälter für den Transport in die Probenwerkstatt zugeführt.
Die Ultraschall-Prüfanlage überprüft die innere Struktur der fertigen Kommissionstafel. Sie deckt 100% der zu prüfenden Blechoberfläche ab. Die Prüfergebnisse werden mit den vorgegebenen Spezifikationen verglichen und dokumentiert. Dies ermöglicht eine exakte Überwachung der Innenqualität unserer Produkte.
Danach werden die fertigen Bleche mit einem Querförderer direkt in das Fertigwarenlager angeliefert.
Bleche über 50 mm werden in der Brennereilinie gefertigt. Sie werden vom Dickblechkühlbett abgehoben und in Abkühlstapel gelegt. Nach dem Erkalten erfolgt eine händische Ultraschallprüfung, speziell auf Dopplungen und andere Innenfehler. Danach werden die Bleche in der Brennschneidanlage auf das gewünschte Format gebrannt und der Probenschnitt durchgeführt.
Im Einsatz stehen drei Autogenbrennmaschinen, die alle NC-gesteuert sind.
Im Einsatz stehen drei Autogenbrennmaschinen, die alle NC-gesteuert sind.
Der Transport der Bleche zu unseren Kunden wird per Schiff, Bahn und LKW durchgeführt. Zur weltweiten Verschiffung werden die Bleche im werkseigenen Hafen verladen und gelangen entweder über den Rhein-Main-Donau-Kanal nach Rotterdam oder die Donau stromabwärts zum Schwarzen Meer.

