Nachkriegszeit
Am 15. Februar 1973 verabschiedete man im Nationalrat nach jahrelangen Verhandlungen das "Bundesgesetz zur Zusammenfassung der verstaatlichten Eisen- und Stahlindustrie" rückwirkend per 1. Jänner 1973. Damit fusionierten vier der bisher rechtlich unabhängigen Unternehmungen (Vereinigte Österreichische Eisen und Stahlindustrie AG, Österreichisch-Alpine Montangesellschaft, Böhler & Co AG, Schöller-Bleckmann) zu einer neuen Gesellschaft, der "Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke-Alpine-Montan-Aktiengesellschaft", kurz VÖEST ALPINE AG. Der Konzern beschäftigte damals rund 72.000 Arbeitnehmer in Österreich, und weitere 4000 im Ausland. Der Umsatz belief sich auf ca. 20,5 bis 22 Milliarden Schilling.


