Nachkriegszeit

Im April 1945 wurde das Werk infolge der Kampfhandlungen schwer beschädigt, viele Anlagen total zerstört. Nach Abschluss des Staatsvertrages wurde das Werk unter dem Firmennamen "Stahl und Temperguß AG, vormals Fischer" in die Österreichisch Alpine Montanaktien-gesellschaft unter österreichische Verwaltung aufgenommen.

Am 15. Februar 1973 verabschiedete man im Nationalrat nach jahrelangen Verhandlungen das "Bundesgesetz zur Zusammenfassung der verstaatlichten Eisen- und Stahlindustrie" rückwirkend per 1. Jänner 1973. Damit fusionierten vier der bisher rechtlich unabhängigen Unternehmungen (Vereinigte Österreichische Eisen und Stahlindustrie AG, Österreichisch-Alpine Montangesellschaft, Böhler & Co AG, Schöller-Bleckmann) zu einer neuen Gesellschaft, der "Vereinigten Österreichischen Eisen- und Stahlwerke-Alpine-Montan-Aktiengesellschaft", kurz VÖEST ALPINE AG. Der Konzern beschäftigte damals rund 72.000 Arbeitnehmer in Österreich, und weitere 4000 im Ausland. Der Umsatz belief sich auf ca. 20,5 bis 22 Milliarden Schilling.

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