Der Anfang...
In seiner seit 1802 in Schaffhausen (Schweiz) bestehenden Stahlschmelzerei wurde im Jahre 1804 erstmalig Gussstahl auf dem Kontinent erzeugt. Die Entdeckung eines Schmelzprozesses, dessen Ergebnis ein direkt schmiedbarer Stahlteil war, der sich nicht nur kalt biegen und pressen ließ, sondern auch zu Werkzeugen und Maschinenteilen verarbeitet werden konnte, revolutionierte die damalige Zeit.
1825 erwarb er ein österreichisches Patent auf die Erzeugung von Nickelgussstahl und weichem Stahlguss, sowie im Jahre 1828 Patente auf die Herstellung von Temperguss.
Im Jahre 1833 kaufte sein Sohn Georg Fischer zusammen mit seiner Frau Seraphine Fischer die aufgelassene Hammerschmiede von Anton Winter in Traisen. Diese Schmiede war der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Traisener Werksanlagen.
1838 trat Georgs Bruder Berthold, der jüngste Sohn J.C. Fischers, in die Firma ein, die dann 1844 durch Kauf in seinen alleinigen Besitz überging. Der Name der Firma lautete: "Eisen- Guß und Stahlwaren Fabrik von Berthold Fischer in Traisen".


