Automatenstahldraht

Automatenstähldrähte sind für das Zerspanen auf automatisierten Werkzeugmaschinen optimiert. Diese Eigenschaften werden durch das Legieren mit Blei oder Schwefel erreicht, die dazu führen, dass sich weiche Einschlüsse bilden, an denen die Späne brechen können.

 

Durch Legieren mit Blei entstehen feinverteilte heterogene Bleieinschlüsse im Stahl, an denen die Späne brechen können. Automatenstähle für sehr hohe Schneidgeschwindigkeiten werden mit Blei legiert.

 

Indem mit Schwefel und Mangan legiert wird können ähnliche Eigenschaften eingestellt werden, wie mit der Bleilegierung. Durch den Schwefelzusatz entstehen weiche, zeilenförmig ausgeprägte Mangansulfideinschlüsse im Stahl, an denen die Späne brechen.

Güte

Werkstoffnr.
Norm
neu
alt


11SMn30
9SMn28
1.0715
DIN EN 10277-3
11SMn37
9SMn36
1.0736
DIN EN 10277-3
11SMnPb30
9SMnPb28
1.0718
DIN EN 10277-3
11SMnPb37
9SMnPb36
1.0737
DIN EN 10277-3

 


wahlweise zusätzlich: + Te, TeBi, C15Pb, C35Pb, C34Pb,