Franz Welser Möst

Franz Welser-Möst ist Music Director des Cleveland Orchestra. Im September 2002 begann eine zunächst auf fünf Jahre festgelegte Zusammenarbeit mit dem Orchester. Schon neun Monate später wurde der Vertrag bis zur Saison 2011/12 und unlängst bis 2018, dem Jahr des 100-jährigen Orchesterjubiläums, verlängert. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Franz Welser-Möst und sein Orchester mit der New Yorker Carnegie Hall, dem Wiener Musikverein sowie dem Lucerne Festival in Form von regelmässigen Residenzen. Im Januar 2007 kam eine neue, für zehn Jahre geplante Residenz im neuen Performing Arts Centre in Miami hinzu.

Im Juni 2007 wurde Franz Welser-Möst zum designierten Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper berufen – eine Position, die er mit Beginn der Saison 2010/11 antreten wird. Nach begeistert gefeierten Aufführungen von Wagners „Tristan und Isolde“ leitet er gegenwärtig eine Neuproduktion des „Ring des Nibelungen“.

Eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit verbindet Franz Welser-Möst mit dem Opernhaus Zürich. Von 1995 bis 2002 war er Chefdirigent, die folgenden drei Jahre Principal Conductor und von 2005 bis 2008 Generalmusikdirektor. In dieser Zeit hat Franz Welser-Möst mehr als 50 Premieren am Opernhaus Zürich dirigiert, von denen viele auch auf DVD bei EMI Classics erschienen sind. Mit dem Orchester des Opernhauses Zürich gastierte er in London, Paris und Tokio.

Nach seinem Debüt beim London Philharmonic Orchestra 1986 war Franz Welser-Möst dem Orchester von 1990 bis 1996 als Musikdirektor verbunden. 1985 debütierte er bei den Salzburger Festspielen. Als Gastdirigent arbeitet er regelmässig mit den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gustav-Mahler-Jugendorchester und den namhaften US-amerikanischen Orchestern zusammen.

Zu den Auszeichnungen, mit denen Franz Welser-Mösts CD- und DVD-Einspielungen prämiert wurden, gehören der Gramophone Award, der Diapason d’Or, der Japanese Record Academy Award und zwei Grammy-Nominierungen. Bei EMI erschienen die Zürcher Produktionen „Der Rosenkavalier“, „La Bohème“, „Fierrabras“, „Don Giovanni“ und „Peter Grimes “ auf DVD. Auf CD erschienen unlängst Beethovens Neunte Sinfonie (Deutsche Grammophon) sowie eine fünf Doppel-CDs umfassende „Welser-Möst Edition “ seiner Einspielungen mit dem London Philharmonic Orchestra (EMI). Auf DVD erschien im Juni 2008 der Mitschnitt von Bruckners Sinfonie Nr. 9 mit dem Cleveland Orchestra aus dem Wiener Musikverein (Euroarts).

2003 wurde Franz Welser-Möst von „Musical America“ zum „Conductor of the Year“ gekürt. Er ist Mitautor des 2007 erschienenen Buches „Kadenzen: Notizen und Gespräche“.



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