Dulce Pontes

Die in Portugal geborene Dulce Pontes beginnt im Alter von sieben Jahren ihr Musikstudium am Staatlichen Konservatorium in Lissabon. In den darauf folgenden Jahren widmet sie sich dem Gesang und singt mit sechszehn Jahren in einer Rockband, für die sie auch die Choreografie durchführt und eigene Lieder schreibt. 1988 wird sie eingeladen, beim Musical "Enfim Sós" mitzuspielen und im darauf folgenden Jahr wirkt sie in den Musicals "Quem Tramou O Comendador" und "007 licenςa Para Matar" mit. 1991 gewinnt Dulce Pontes das Festival della Canzone Portoghese mit dem Lied Lusitana Paixao und wird für die beste Darbietung ausgezeichnet. 1992 nimmt sie ihr erstes Album mit dem Titel "Lusitana" auf. Obwohl ihr Repertoire vor allem aus Rockballaden in englischer und portugiesischer Sprache besteht, ist Dulce Pontes schon immer eine Anhängerin des Fado und betrachtet Amalia Rodrigues als beste Vertreterin dieser Musik. Ihr zweites Album "Lagrimas" kommt in vielen Ländern auf den Markt und ist sehr erfolgreich. Dulce Pontes erhält zahlreiche Preise, darunter den R.V.L. für das beste Livekonzert, den SIG Gold Globe '95 für die beste Darbietung und im selben Jahr den Bordalo Preis für die beste weibliche Stimme. Die Alben "Lagrimas" und "A Brisa do Coracao" werden mit einer platinenen Schallplatte ausgezeichnet. Das Lied "Concao do Mar" aus dem Album "Lagrimas" ist ein Teil des Soundtracks des Films "Schegge di paura" mit Richard Gere. Sie wird von Ennio Morricone eingeladen, ihr Lied "A Brisa do Coraςao" zum Soundtrack des Films "Soctiene Pereira" mit Marcello Mastroianni beizusteuern.
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