Tenöre

Eduardo Villa

Eduardo Villa ist einer der weltweit begehrtesten Tenöre, mit beeindruckenden Darbietungen auf den führenden Bühnen der USA, Kanadas, Europas und Asiens. Im Jänner 2002 gab Herr Villa sein Debüt an der Metropolitan Opera in der Titelrolle von Don Carlos. Seither spielte er dort mit großem Erfolg auch die Rollen von Radames in Aida und Calaf in Turandot. Nach seinem erfolgreichen Debüt gab Herr Villa kürzlich Vorstellungen in Philadelphia als Don Carlo, als Riccardo in Un Ballo in Maschera, am Michigan Opera Theater, als Calaf in Turando an der Austin Lyric Opera, als Radames in Aida an der Oper in Fresno, in Madame Butterfly, Carmen, Der Rosenkavalier und Die Fledermaus an der Bayerischen Staatsoper in München. In Tel Aviv arbeitete er mit Maestro Zubin Mehta in Die Fledermaus zusammen. Danach sang er Il Trovatore an der Finnischen Staatsoper, an der Michigan Opera Company Otello, Aida im Rahmen des Todi-Musikfestivals und in New Orleans und Connecticut Turandot.

Herr Villa trat in ganz Nordamerika auf, wo er Don José in Carmen an der Houston Grand Opera und der Michigan Opera spielte, Il Trovatore an der Oper in Seattle, Nemorino in L’Elisir d’Amore und Jacopo in I Due Foscari an der Oper in Hamilton (Kanada) sowie Lucia di Lammermoor an der Oper in Minnesota. An der Oper in Connecticut spielte er den Duke in Rigoletto, Riccardo in Un Ballo in Maschera, Cavaradossi in Tosca, Pinkerton in Madame Butterfly, Edgardo in Lucia di Lammermoor, Don Josè in Carmen, Alfredo in La Traviata und Manrico in Il Trovatore; Don José, Manrico und Alfred in Die Fledermaus an der Arizona Opera, Calaf in Turando und Don José an der Opera Pacific. Außerdem spielte er Turridu in Cavalleria Rusticana, den Duke in Rigoletto, Manrico in Il Trovatore, Rodolfo in La Bohème, Calaf in Turando und die Hauptrolle in Othello - alle an der Atlanta Opera. Herr Villa ist einer der wenigen Tenöre, die sowohl Turridu als auch Canio in Pagliacci an der Oper in Toledo gesungen haben. In I Due Foscari gab Villa in Begleitung des Opernorchesters von New York als Jacopo sein bemerkenswertes Debüt in der Carnegie Hall. Er hatte überwältigenden Erfolg mit seinen Debüt-Darstellungen von Othello an der Oper in Connecticut, La Gioconda an der Florida Grand Opera und Aida an der Oper in New Orleans.

Die europäische Karriere von Herrn Villa ist genauso beeindruckend wie seine Darbietungen in Amerika. Vor kurzem beeindruckte er das deutsche Publikum während der Verdi-Woche der Bayerischen Staatsoper, als ein gesundheitlich angeschlagener Tenor während des dritten Aktes die Vorstellung abbrechen musste und Herr Villa aus dem Publikum heraus gebeten wurde, den Part unter der Leitung von Maestro Zubin Mehta zu übernehmen. An der Bayerischen Staatsoper in München trat er außerdem auch als Des Grieux in Massenets Manon auf, als Duke in Rigoletto, Macduff in Macbeth, Rodolfo in La Bohème, Pinkerton in Madame Butterfly, Adorno in Simon Boccanegra, Don José in Carmen und in der Titelrolle von Hoffmanns Erzählungen. Er hat an der Deutschen Oper in Berlin, in Nantes (Frankreich) und Lausanne (Schweiz) die Rolle des Pinkerton gesungen, in Mannheim trat er als Cavaradossi in Tosca auf, in der Arena von Nîmes als Il Corsaro, Hoffmann, in Metz, Frankreich, Frankfurt und Köln als Macduff, Viva la Mamma an der Wiener Volksoper, der Züricher Oper und der Basler Oper - an der Basler Oper spielte er zudem Adorno in Simon Boccanegra, Turridu in Cavalleria Rusticana, Des Grieux in Massenets Manon, Fenton in Falstaff, Pinkerton in Madame Butterfly, Edgardo in Lucia di Lammermoor, Manrico in Il Trovatore, Lenski in Eugen Onegin sowie die Titelrolle in Hoffmann, die Titelrolle von Offenbachs Blaubart in Genf, an der Pariser Oper die Titelrolle in Don Carlos, an der Oper in Rom den Don José sowie das Verdi-Requiem in Aachen, Heilbronn und Basel. In Heidenheim, Deutschland, sang er die Titelrollen von Othello, Don Carlos sowie Radames in Aida.

Villa hat zahlreiche beachtenswerte Konzerte in Nordamerika gegeben, unter anderem das Verdi-Requiem mit den Symphonieorchestern in San Diego, Columbus, Pasadena sowie dem Los Angeles Master Chorale. Außerdem gab er Operngalakonzerte in der Carnegie Hall, mit dem Dallas Symphonieorchester, dem Symphonieorchester Glendale und an der Oper in Hamilton, Kanada. Ferner sang Villa auch in Madame Butterfly auf den Philippinischen Inseln, in Carmen in Seoul, Südkorea, und gab ein Opernkonzert in Shanghai, China.

In der vergangenen Saison sang Herr Villa die Rolle des Don Carlo und gab eine im Radio live übertragene Vorstellung von Cavalleria Rusticana an der Metropolitan Opera, Un Ballo in Maschera an der Oper in Vancouver sowie ein Operngalakonzert an der Oper in Connecticut. In dieser Saison kehrt Herr Villa wieder an die Metropolitan Opera zurück, um dort Tosca und Carmen zu singen und in Luisa Miller zu debütieren. Zudem wird er am Staatstheater in Oslo, Norwegen, in Madame Butterfly auftreten. Nächste Saison wird Herr Villa La Gioconda an der Metropolitan Oper singen.

Herr Villa hat fünf CDs aufgenommen: Le Roi d’Ys von Lalo, Le Laudi von Hermann Suter und The Missa Criolla von Ariel Ramirez sowie Mosé von Rossini und Opera Aria gemeinsam mit dem Karlsruher Orchester.

José Medina

“Ein ungewöhnlich feiner „Tenore di Grazia“, der seine warme Stimme mit Intelligenz und eleganter italienischer Sprache einzusetzen weiß“ - so lautet das begeisterte Urteil von Kritikern, wenn sie über diesen mexikanischen Sänger schreiben, der sein Debüt mit Rodolfo in La Bohème an der New York City Opera gab. Er ist auf die Bel-Canto-Rollen von Rossini und Donizetti spezialisiert, z. B. Nemorino in L’elisir d’Amore, Idreno in Semiramide, Ramiro in La Cenerentola, Rossinis Othello und Edgardo in Lucia di Lammermoor. Medina ist aber auch lyrischer Tenor, der Männer anführt, z. B. als Duke in Verdis Rigoletto, Alfredo in La Traviata und Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail.

Herr Medina tritt regelmäßig in Opernhäusern in Spanien auf und hat bereits in Jerez, Malaga, auf den Kanarischen Inseln, in Cordoba, der Opera Catalunya und in Pamplona gesungen. Darüber hinaus wurde er für das Rossini-Festival auf Rügen, das Staatstheater Braunschweig, das Putbus-Festival, die Frankfurter Oper und das Schauspielhaus Berlin, das Vorarlberg-Festival in Österreich und das Gstaad-Festival in der Schweiz, unter der Leitung des Dirigenten Yehudi Menuhin, engagiert. Medina trat aber auch in Guatemala im Rahmen des Friedensfestivals und in Mexiko beim Festival de Sinaloa, dem Festival de las Artes in Mexico City und beim Festival del Centro Histórico, Mexico City, auf. Medina wurde in Tijuana geboren und trat in den USA beim Mostly Mozart Festival im Lincoln Center gemeinsam in Begleitung der New York City Opera National Company und in Chicago, Michigan, L. A. (Dorothy Chandler Pav.) sowie an der Opera Pacific of California auf. In Mexiko stand er im Palacio Nacional de Bellas Artes und im Teatro Degollado in Guadalajara auf der Bühne. Für die letzte Produktion von Dame Joan Sutherlans Norma übernahm er die Rolle des Flavio.

Medina hat zahlreiche Konzerte in den USA, in Mexiko, Spanien, Italien und Deutschland gegeben. Er war Oratorio-Solist bei großen Chorkonzerten mit Orchesterbegleitung, z. B. Mozarts Requiem, Verdis Requiem und Brittens Kriegsrequiem, Händels Messiah und Rossinis Stabat Mater sowie Kodalys Te Deum.

Für den Westdeutschen Rundfunk machte er eine Plattenaufnahme von La Clementina, einer Oper von Luigi Boccherini. Es war dies die erste derartige Aufnahme für die deutsche Radiostation. Für Koch Schwan Records, unter der Leitung von Gustav Kuhn, nahm er die Hauptrolle von Rossinis Othello auf. Eine weitere CD-Aufnahme ist die Opera Buffa „Gli Puntigli delle Donne“ von G. Spontini. Medina trat unter anderem mit so berühmten Dirigenten wie Richard Bonynge, Rafael Brübeck de Burgos, Leopold Hager, Lalo Schifrin und Yehudi Menuhim auf.
Seit 2002 ist Herr Medina künstlerischer Leiter der OPER IN TIJUANA, wo er als Bühnendirektor für Produktionen wie La Traviata, L’elisir d’amore, La Bohème, Il Barbiere di Siviglia und Madame Butterfly von G. Puccini im Kulturzentrum von Tijuana verantwortlich zeichnete. Vor kurzem interpretierte er die Rolle von Rodolfo in La Bohème für die Oper in Sacramento. Darüber hinaus wird er als Bühnendirektor von Orffs Carmina Burana und Leoncavallos I Pagliacci agieren.

Dennis McNeil

Der preisgekrönte Tenor Dennis McNeil ging im Jahr 1993 als nationaler Sieger der Metropolitan Opera National Council Auditions hervor. Als führender Tenor an der New York City Opera wurde er mit dem Richard F. Gold Career Award für seine Interpretation von „Mark“ in der New Yorker Bühnenpremiere von Michael Tippets A Midsummer Marriage ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er höchste Auszeichnungen von der Southern California Opera Guild und im Rahmen der Victor Fuchs Memorial Competition. Außerdem erhielt er noch den Emily Baratelli Memorial Award vom New York Opera Index. McNeil hat sowohl ein Sullivan-Stipendium als auch ein Rex-Foundation-Stipendium von den Grateful Dead erhalten.

McNeil ist für seine künstlerische Vielfältigkeit bekannt und daher auf der Bühne am Broadway genauso zu Hause wie auf der Opernbühne, fühlt sich vor einem Symphonieorchester genauso wohl wie als Interpret irischer Folk-Musik. Er ist in zahlreichen großen Opernhäusern in den USA aufgetreten, einschließlich der Met, der New York City Opera, der San Francisco Opera, der New Orleans Opera und der Los Angeles Opera. Er hat die Rolle von Don José in Carmen mehr als siebzig Mal gesungen. Zu weiteren Rollen in seinem Repertoire zählen unter anderem Pinkerton in Madame Butterfly, Tamino in der Zauberflöte, Rudolfo in La Bohème und Alfredo in La Traviata. Im Bereich des Musiktheaters hat er die Rolle von Mr. Snow in Carousel mehr als 140 Mal in vier Produktionen gesungen. Ihm wurde auch die Ehre zuteil, der Broadway-Legende John Raitt Nikos’ Zorba vorzusingen. Darüber hinaus trat er in einer landesweiten Tour, die er gemeinsam mit dem Lyriker Sammy Cahn bestritt, in dessen Musical Words and Music auf. McNeil wurde in mehreren Fernsehsendungen vorgestellt, unter anderem in der Hour of Power und den KLTA Morning News in Los Angeles. Er hat sich gemeinsam mit seiner Band, Celtic Fire, nationale Anerkennung als einer der weltweit besten Interpreten irischer Musik erworben. Er sang für fünf Präsidenten der USA und andere Staatsoberhäupter. Jahr für Jahr singt er für die meisten Teams in Los Angeles die Nationalhymne, unter anderem auch für die Dodgers.
Im Folgenden eine kurze Auflistung einiger Pressestimmen zu seinen bisherigen Auftritten:
New York Newsday: „Dennis McNeil sang in einer hohen, sanften Tenorstimme, kräftig in den forte-Passagen, fein nuanciert in florid coloratura.“
London Times: „Dennis McNeil zeichnete sich durch Leichtigkeit und Wärme in seiner Stimme aus; ... auf wunderbare Weise bezaubernd und hitzetrunken.“
Dramalogue: „McNeil hat eine prächtige Tenorstimme....zum Glück weiß er mit einer Ballade umzugehen.“
Auch in der Wirtschaftswelt ist Dennis heute ein allseits begehrter Interpret. So hat er für die Kemper Insurance Open, Aon Insurance, die Hearst-Gruppe und erst kürzlich für George W. Bush, dessen neues Kabinett und ungefähr 6000 Gäste bei drei unterschiedlichen Angelobungsfeiern gesungen. Dennis hat seine nunmehr sechste CD herausgebracht - It’s Christmas! und beweist damit, dass er auch im Tonstudio sehr aktiv ist. Zu den anderen Aufnahmen zählen Requests, Celtic Fire, The Spirit of Christmas, Forever Irish und Ave Maria.

Vor kurzem sang er sowohl beim Begräbnis als auch bei der Gedenkfeier im Dodger-Stadion für den bekannten Sportjournalisten der LA Times, Jim Murray. Dennis ist sogar für 14.000 Fans im Irvine Meadows Amphitheater gemeinsam mit Bruce Hornsby und Mitgliedern der Grateful Dead beim Further Festival aufgetreten.

Dennis McNeil wurde in Los Angeles, Kalifornien, geboren und wuchs dort auch auf. Er besuchte die Miraleste High School und machte seinen High-School-Abschluss an der Loyola High School. McNeil studierte an der U.C. Davis Wirtschaft und Musik. Darüber hinaus studierte er am Institute for the American Musical und besuchte das Merola Opera Program der San Francisco Opera. 1988 debütierte er an der Oper in LA, 1990 in San Francisco und 1992 in New York City. Er trat bei zwei landesweiten Carmen-Tourneen gemeinsam mit der New York City Opera National Company und dem Western Opera Theater der San Francisco Opera auf.

Dennis McNeil ist in der vierten Generation Kalifornier und lebt in Strandnähe in Südkalifornien, zusammen mit seiner Frau Cindy und ihren gemeinsamen Töchtern Theresa und Julia. Am 1. Dezember 2003 stellte sich mit einer weiteren Tochter der jüngste Familienzuwachs ein.
Nähere Informationen zu Dennis McNeil


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