Kreuzungen

Lap Beam Manganese Diamond Crossing AMS
Lap Beam Manganese Diamond Crossings AMS (Austenitic Manganese Steel) werden für Kreuzungswinkel um 90° eingesetzt. Sie können mit und ohne Radauflauframpe ausgeführt werden. Diese Konstruktion ersetzt frühere Varianten mit gegossenen und verschraubten Inserts, welche eigene Modelle für jeden unterschiedlichen Kreuzungswinkel erforderten.
Die Kreuzung besteht aus 4 einzelnen Blöcken aus gegossenem Manganhartstahl die entsprechend dem Kreuzungswinkel bearbeitet (Überlappung an den Kreuzungsknoten) werden. An den Enden werden Anschlussschienen mittels dem weltweit patentierten und bewährtem VAE Stumpfschweißverfahren (Zwischenstückschweißung) an den Blöcken angeschweißt. Die Auflageflächen (Plattenauflagen) sowie der gesamte Fahr- und Laufflächenbereich sind mechanisch bearbeitet. Die Blöcke werden mittels elastischen Befestigungselementen und entsprechenden Wanderschutzvorrichtungen auf einer oder mehreren Grundplatten montiert und fixiert.

Vorteile und Eigenschaften

  • Aluminothermisch in das Gleis einschweißbar (keine verlaschten Stöße, geringe Lärm- und Vibrationsemission)
  • Wartungsarm, da schraubenlos
  • Exzellenter Verschleißwiderstand durch Kaltverfestigungsprozess des AMS im Betrieb > hohe Lebensdauer
  • Optimierter Radüberlauf

  • Garantierte Austauschbarkeit
  • Möglichkeit der Explosionsverfestigung EDH (Explosive Depth Hardening)
  • Auftrags- und Reparaturschweißungen ohne Vorwärmung im Gleis möglich
  • Geeignet für alle Arten von Schienenbefestigungen
  • Reduktion des Wartungsaufwandes speziell bei hohen Achslasten durch die Möglichkeit der Vorverfestigung der Lauffläche

Technische Attribute:

Werkstoffe:

Herzstücke
Manganhartstahl nach UIC 866
AnschlussschienenWahlweise S900 nach UIC 860 bzw. 260 nach CEN
oder
S900A kopfgehärtet (HSH)

Sondergüten auf Anfrage
Kreuzung mit Mangangussherzstücken
Die Kreuzung besteht aus 4 Mittelbock Herzstücken „CENTRO MN13“ aus austenitischem Manganhartstahl (AMS) mit angeschweißten Anschlussschienen und den entsprechenden Radlenkeranordnungen.

Der gesamte Mittelteil des Herzstückes ist in einem Block aus Manganhartstahl gegossen. An den vier Enden werden Anschlussschienen mittels dem weltweit patentierten und bewährtem VAE Stumpfschweißverfahren (Zwischenstückschweißung) an den Blöcken angeschweißt.

Diese Schweißungen werden neben einer Geometrieprüfung zusätzlich einer Visuellen- (VT) einer Farbeindringprüfung (PT) sowie einer Ultraschallprüfung (UT) unterzogen. Die Auflageflächen (Plattenauflagen) sowie der gesamte Fahr- und Laufflächenbereich sind gefräst.

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