Absolventen der FH Oberösterreich zu Gast in der voestalpine Stahlwelt
Am 26. Mai waren rund 300 AbsolventInnen der FH OÖ in der voestalpine Stahlwelt zu Gast. Dieses Treffen stand ganz im Zeichen des neuen Alumi Clubs, der alle ehemaligen Studierenden der Standorte Hagenberg, Linz, Steyr und Wels vernetzen soll. Es war eine gelungene Kick-off Veranstaltung mit interessanten Gäste, u.a. Bildungslandesrätin Doris Hummer und FH OÖ Geschäftsführer Gerald Reisinger. Highlight des Abends war der Vortrag von Univ.-Prof. Markus Hengstschläger: "Die Macht der Gene und wie ERFOLG entsteht". Der Genetiker, der schon im Alter von 29 Jahren Universitätsprofessor wurde, hat einen innovativen Bogen von der Biologie über die Bildung zur Wirtschaft gespannt...
Individualität als Voraussetzung für Erfolg und Innovation
Die Biologie macht es uns vor: All jene Spezies, die bei der Fortpflanzung ihr Genmaterial möglichst gut "durchmischen", können im Laufe der Evolution immer anpassungsfähiger, erfolgreicher, intelligenter und besser werden. Nur die reine Reproduktion von Bestehendem gefährdet auf Dauer sogar das Überleben. Was zählt, ist also die Vielfalt und Individualität!
Obwohl sich Menschen genetisch voneinander fast nicht unterscheiden (nur 0,1 % der Gene sind verschieden), ist doch dieser kleine Unterschied für viele Dinge ausschlaggebend. Zum Beispiel für unsere Talente. Talente können nicht erlernt oder trainiert werden, sie sind genetisch vorbestimmt und werden uns sozusagen mitgegeben. "Talente symbolisieren Bleistift und Papier, die Geschichte müssen wir jedoch selbst schreiben," fordert Prof. Hengstschläger seine Zuhörer auf.
Aber wie kann diese "Geschichte" erfolgreich werden? Hengstschläger vertritt die These, dass jene Menschen, die genau das tun, wozu sie talentiert sind, erfolgreich sein werden. Und wenn sich wiederum viele Menschen mit unterschiedlichen Talenten in einem Netzwerk zusammen schließen, dann sind dies die idealen Voraussetzungen, um schon heute für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein.
Genau diese Kombination macht Innovation aus: Zahlreiche, möglichst unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Talenten arbeiten an Lösungen für Probleme von morgen, die wir heute noch nicht kennen. Diese Theorie ist für Forschungs- und Bildungseinrichtungen natürlich enorm spannend und bestärkt jegliche Initiativen, sich untereinander zu vernetzen. Aber auch für Unternehmen wird es zukünftig immer wichtiger, Teil solcher Netzwerke zu sein um die Entwicklungen von morgen zu erkennen und mit innovativen Produkten und Lösungen darauf antworten zu können.
Mehr Infos und Fotos finden Sie hier http://www.facebook.com/alumni.fhooe
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