voestalpine bei 3. TU Austria Innovations-Marathon 2017 in Alpbach vertreten 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

voestalpine bei 3. TU Austria Innovations-Marathon 2017 in Alpbach vertreten

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Im Zuge der Alpbacher Technologiegespräche wurden wieder 40 Studierende aus unterschiedlichen Studienrichtungen dazu aufgerufen für insgesamt 8 Unternehmen praxisnahe Lösungsvorschläge auf reale Problemstellungen auszuarbeiten.

Wie schon im letzten Jahr war auch beim diesjährigen Forum Alpbach die Metal Engineering Division des voestalpine-Konzerns mit einer kniffligen Aufgabenstellung beim TU Austria Innovations-Marathon vertreten. Fünf Alpbach-Stipendiaten pro Team hatten insgesamt 24 Stunden Zeit, Lösungen und Prototypen unter Berücksichtigung einer realen Problemstellung zu entwickeln. 1.000 Ideen wurden während den 24 Stunden im Kongresszentrum Alpbach geboren und am 25. August 2017 wurde jeweils 1 Lösungsansatz den Unternehmen präsentiert.

voestalpine bei 3. TU Austria Innovations-Marathon 2017 in Alpbach vertreten

© TU Austria – haraldtauderer.co

Metal Engineering Division mit einem konkreten Beispiel aus der Praxis

Für die Metal Engineering Division waren Thomas Starzer – Geschäftsführer der voestalpine Forschungsservicegesellschaft Donawitz GmbH – und Gerald Klösch – Abteilungsleiter für Produkt- und Prozessentwicklung der voestalpine Stahl Donawitz GmbH – in Alpbach als Projektbetreuer und Aufgabensteller vertreten. Mit im Gepäck hatten die beiden folgende Problemstellung: Failure detection in steel casting process (zu Deutsch: Fehlererkennung im Stahlgussverfahren). Die (technischen) Studierenden waren hier besonders gefordert – aber zugleich auch topmotiviert am Werk.

"Die Studierenden haben in den 24 Stunden alles gegeben und konnten sich sehr gut auf die praxisnahe Aufgabenstellung einstellen. Die daraus resultierenden Lösungsansätze sind für uns sehr hilfreich und interessante Denkanstöße – die Umsetzbarkeit wird nun bei uns intern analysiert. Auf jeden Fall bedanke ich mich herzlichst für den unermüdlichen Einsatz der Studierenden."
Thomas Starzer, voestalpine Metal Engineering GmbH & Co KG

Entwicklung eines innovativen Konzepts

In der sehr komplizierten Aufgabenstellung ging es um die Entwicklung eines Konzeptes für ein kontinuierliches, zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Detektion von Oberflächen- und oberflächennahen Fehlern als auch auf der Vermessung von Topographie und Geometrie am noch heißen Endlosstrang im Zuge des Stranggießprozesses. Die Kriterien sind nicht nur die Fehlererfassung selbst, sondern auch die dort vorherrschenden hohen Temperaturen von 1000°C und rauen Umgebungsbedingungen. Das Team, großteils aus Technikern mit zum Teil abgeschlossenem Studium, hat hervorragende Arbeit geleistet und ein Bündel an innovativen akustischen, optischen und physikalischen Methoden vorgeschlagen. Die Lösungen werden jetzt intern von den Prozessspezialisten der voestalpine Stahl Donawitz GmbH diskutiert und voraussichtlich auch weiter verfolgt.

Das Konzept Innovations-Marathon

Der Innovations-Marathon gliedert sich in drei Phasen: Mit dem Start-Gong erfahren die Teams, an welcher Frage- bzw. Problemstellung sie arbeiten werden. Die folgende Analysephase dauert rund 10 Stunden. Am Ende dieser Phase formulieren die Teams die Aufgabenstellungen gemeinsam mit den Unternehmenspartnern neu. In der Inkubationsphase verlassen die Studierenden ihre Arbeitsplätze und geben sich selbst die Möglichkeit die Informationsmengen zu verarbeiten. In der Lösungsphase geht es dann darum, sich sehr intensiv mit den Aufgabenstellungen zu beschäftigen und aus den Ideen möglichst reale Lösungsvorschläge bzw. -ansätze zu entwickeln.

voestalpine, OMV und VERBUND diskutieren in Alpbach über die Energiezukunft

Für die Gestaltung der Energiezukunft bedarf es neuer, innovativer und sektorübergreifender Kooperationen, konkret vor allem von Industrie und Energiebereich. Im Rahmen der Alpbacher Wirtschaftsgespräche diskutierten Franz Kainersdorfer, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Engineering Division, sowie die Vorstände von OMV und VERBUND über die energiewirtschaftlichen Weichenstellungen.

voestalpine bei 3. TU Austria Innovations-Marathon 2017 in Alpbach vertreten

v.l.n.r.: Rainer Seele, OMV Generaldirektor; Wolfgang Anzengruber, CEO VERBUND; Franz Kainersdorfer, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Engineering Division

Christopher Eberl