Personalrelevantes Informationsmanagement 3 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Personalrelevantes Informationsmanagement

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Im Zuge der 650-Jahre-Feierlichkeiten zeigen wir einige voestalpine-Mitarbeiter, die an der Universität Wien ein Studium absolviert haben. Erfahren Sie im folgenden Interview mehr über Martin Angerer, Experte Personalcontrolling in der voestalpine Stahl GmbH.

Personalrelevantes Informationsmanagement: Martin Angerer

Martin Angerer, Experte Personalcontrolling, voestalpine Stahl GmbH

Martin Angerer, in Linz geboren und aufgewachsen, absolvierte auch seine AHS Matura in Linz. Im Anschluss zog es ihn nach Wien, genauer gesagt an die Universität Wien. Im Jahr 1998 schloss Martin Angerer sein Studium der Psychologie, mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie, erfolgreich ab. Lesen Sie im folgenden Interview mehr über seinen beruflichen Werdegang und seinen Tätigkeitsbereich im voestalpine-Konzern.

 

Herr Angerer, warum ist Ihr Studium interessant bzw. hilfreich für den jetzigen Job?

Da gibt es vieles, unter anderem: exakte methodische Herangehensweise an sozialwissenschaftliche Gegenstände, hervorragende empirische Ausbildung sowie stabiles, interdisziplinäres Theoriegebäude der Arbeits- und Organisationspsychologie.

"Was ich vor über zwanzig Jahren gelernt habe, ist in Teilen für mich nach wie vor im gegenwärtigen Arbeiten spürbar."
Martin Angerer, Experte Personalcontrolling, voestalpine Stahlm GmbH

 

Welcher Moment blieb Ihnen besonders in Erinnerung?

Ich habe noch zu einer Zeit studiert, in der Studierende um 23.00 Uhr mit Schlafsack und Verpflegung vor einem Institut Quartier bezogen, um am nächsten Morgen einen Platz im Proseminar zu ergattern. Aber was sicherlich auch in guter Erinnerung blieb, ist die Tatsache, dass ein sehr gutes Betreuungsverhältnis herrschte. Vor allem im zweiten Studienabschnitt bekam man von den „Lehrenden“ viel Raum für persönliche sowie fachliche Entwicklung.

 

Wie & wann sind Sie zur voestalpine gekommen?

Ich bin im Jahr 2002 über eine Initiativbewerbung zur voestalpine Stahl GmbH in Linz gekommen. Ich war dann 3,5 Jahre im Personalmanagement der technischen Servicebetriebe beschäftigt, ehe ich zur Entwicklung und Betreuung von HR-Systemen wechselte. Seit rund fünf Jahren verantworte ich das Personalcontrolling der Steel Division.

 

Beschreiben Sie kurz Ihren Tätigkeitsbereich.

Allgemein formuliert geht es für mich darum, personalrelevante Informationen zu organisieren, zu verdichten und inhaltlich zu bewerten – um sie dann in geeigneter Form in den organisationalen Diskussionsprozess einfließen zu lassen. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Planung unserer Zukunft handeln, um das Sichten vergangener oder gegenwärtiger Entwicklungen (Demografien oder Bildungssystem) oder um das Vergleichen mit unternehmensrelevanten Umwelten.

 

Was gefällt Ihnen bei Ihrem Job bzw. an der voestalpine Arbeitswelt besonders?

Aufgrund der Größe und der hohen Prozessintegration bietet voestalpine einem Personaler so ziemlich alles, was sein Herz begehrt.

"Und es gibt so etwas wie den „voestalpine-Geist“: die Verbundenheit der Mitarbeiter untereinander, die Verbundenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und die Verbundenheit des Unternehmens mit den Mitarbeitern ist spürbar."
Martin Angerer, Experte Personalcontrolling, voestalpine Stahl GmbH

 

Welchen Tipp haben Sie für potenzielle Bewerber für Ihr Arbeitsgebiet?

Folgende Eigenschaften sollte man heutzutage für dieses Berufsfeld mitbringen: Neugierde, kritisches Denken, ganzheitliche Sicht, Hausverstand, Flexibilität, Teamfähigkeit sowie Lern- und Innovationsbereitschaft. Ebenso eine fundierte Grundausbildung, entweder in Sozial- beziehungsweise Arbeitswissenschaft, Arbeits- & Sozialrecht oder Ökonomie.

 

Christopher Eberl