Innovationen und neue Technologien in der Special Steel Division 2 Minuten Lesezeit
Arbeitswelten

Innovationen und neue Technologien in der Special Steel Division

Christopher Eberl
Holds editorial responsibility for career topics and for the apprentice website. His stories offer insights into the world of work at voestalpine.

Am 4. April gab Franz Rotter – Vorstandsmitglied der voestalpine AG & Leiter der Special Steel Division – an der FH Joanneum Kapfenberg Einblicke in die Welt der Innovationen eines traditionsreichen und global agierenden Edelstahlerzeugers.

Warum setzt der weltweit agierende voestalpine-Konzern als österreichischer Leitbetrieb auf Digitalisierung? Warum beschäftigen sich verschiedene Teams intensiv mit neuen Technologien wie etwa Augmented Reality, Data Analytics und Modellierung oder Additive Manufacturing?

 

Vor rund 180 interessierten Gästen beantwortete Franz Rotter – Vorstandsmitglied der voestalpine AG & Leiter der Special Steel Division – an der FH Joanneum in Kapfenberg diese Zukunftsfragen und berichtete darüber hinaus im Detail über konkrete Beispiele der Digitalisierung sowie die strategischen Überlegungen zu neuen Technologien in der Special Steel Division.

"Die Special Steel Division der voestalpine zählt bei Werkzeugstahl zu den globalen Marktführern und nimmt bei Schnellarbeitsstählen, Ventilstahl und anderen Produkten aus Spezialstählen, Pulverwerkstoffen, Nickelbasis-Legierungen sowie Titan eine weltweit führende Position ein. Um weiterhin einen Schritt voraus bleiben zu können, sind die Digitalisierung sowie die Entwicklung neuer Technologien und Innovationen essentiell für die strategische Weiterentwicklung des voestalpine-Konzerns und ihrer Divisionen."
Vorstandsmitglied der voestalpine AG & Leiter der Special Steel Division

Investition in zukunftsweisende Technologien

Die Special Steel Division der voestalpine fokussiert auch in Zukunft den Ausbau der Produkt- und Technologieführerschaft und geht hier vor dem Hintergrund der Digitalisierung neue Wege. Hier sind zum Beispiel die vollautomatisierte Schnellschmiedepresse der Böhler Edelstahl GmbH & Co KG in Kapfenberg oder das Upgrade beziehungsweise die Digitalisierung des Blechwalzwerkes der Böhler Bleche GmbH & Co KG in Mürzzuschlag als zukunftsweisende Investitionen zu nennen. Dadurch eröffnen sich neue Geschäftslogiken in der metallerzeugenden beziehungsweise -verarbeitende Industrie, die diese in den nächsten 10 Jahren gravierend verändern werden.

Schaffung neuer Berufsfelder

Die Digitalisierung wird in Zukunft auch neue Berufsfelder schaffen, die sich zum Beispiel um die Gewinnung und Analyse von Big & Good Data kümmern. Hinsichtlich der künftigen Smart Production wird auch im voestalpine-Konzern der Bedarf nach neuen Fähigkeiten und Spezialisten steigen. Data Scientist oder Data Engineer werden als Mitarbeiter unersetzlich werden. Aus diesem Grund setzt die Special Steel Division auf die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte und kooperiert deshalb im Bereich Forschung auch mit Universitäten wie der Montanuniversität Leoben (Material Center Leoben), TU Graz oder FH Joanneum Kapfenberg.

Christopher Eberl