Was Schweißzusatzstoffe alles können müssen 3 Minuten Lesezeit
Innovation

Was Schweißzusatzstoffe alles können müssen

Viktoria Steininger
Redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog, recherchiert und schreibt Viktoria Steininger auch selbst und gibt mit Geschichten Einblicke in den voestalpine-Konzern.

Die Anforderungen an Schweißzusatzstoffe steigen stetig – ein Beispiel dafür ist die Offshore-Förderung von Erdöl und Erdgas.

voestalpine SchweisszusatzstoffeSchweißzusatzstoffe werden verwendet, um einzelne Elemente bzw. Materialien miteinander zu verbinden. Beim Lichtbogenschweißen wird das Grundmaterial geschmolzen und der entstehende Spalt zwischen den Werkstücken muss wieder mit zusätzlichem Material – dem Schweißzusatzstoff – aufgefüllt werden. Zugeführt wird der Schweißzusatzstoff entweder als Stabelektrode, als Massiv- oder als Fülldraht. Der Schweißzusatzstoff muss dabei nicht nur denselben Schmelzpunkt wie das zu schweißende Material haben, er muss grundsätzlich optimal darauf abgestimmt sein. Das erfordert umfassendes metallurgisches und schweißtechnisches Know-how.

Steigende Ansprüche

Egal ob Pipelines und Förderplattformen, Kraftwerk- und Apparatebau, Behälterbau, Stahlbau, Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie – all diese verschiedenen Bereiche haben eines gemeinsam: Die Ansprüche an die verwendeten Materialien – und damit auch an die Schweißzusatzstoffe – sind hoch und steigen stetig. Ein gutes Beispiel dafür ist die Offshore-Förderung von Erdöl und Erdgas. Dieser Art der Exploration gehört die Zukunft, da die konventionellen und leicht erreichbaren Lagerstätten in absehbarer Zeit zur Neige gehen werden.

Offshore-Förderung

Die Offshore-Anlagen auf See – die Plattformen, Hubbohrinseln und Unterwasserpipelinesysteme – sind größeren Temperaturbereichen, höheren Drücken und stärker korrosiven Umgebungen ausgesetzt als entsprechende Anlagen an Land. Auf See kommen immer mehr ultrahochfeste Niedertemperaturstähle zum Einsatz. Um diese zu verbinden, braucht es spezielle Schweißzusatzstoffe, denn die Schweißnähte müssen trotz höchster Belastungen und extremer Bedingungen am und unter Wasser dauerhaft halten. Die voestalpine Böhler Welding Gruppe verfügt über die Erfahrung und die Innovationskraft, die notwendig ist, um Schweißzusatzstoffe zu entwickeln, die diese steigenden Anforderungen optimal erfüllen. Auch aus diesem Grund setzen die besten und erfahrensten Schweißingenieure weltweit auf Schweißzusatzstoffe der voestalpine Böhler Welding Gruppe.

Infografik Schweißzusatzstoffe

Das aktuelle Video der voestalpine Image- und Markenkampagne beschäftigt sich mit dem Thema Schweißzusatzstoffe, produziert in Italien und im Film beispielhaft verkauft in Asien bzw. Singapur, dem zweiten wichtigen Öl- und Gas-Zentrum der Welt nach Houston, Texas. Mit dem Thema Schweißzusatzstoffe leistet der Spot einen wichtigen Beitrag für den Schwerpunkt Energie.

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Viktoria Steininger