voestalpine Synergieplattform 2017 im Zeichen der Mobilität 2 Minuten Lesezeit
Mobilität

voestalpine Synergieplattform 2017 im Zeichen der Mobilität

Bei der bereits 11. Forscherkonferenz der voestalpine stand die Zukunftsbranche Mobilität im Zentrum – der voestalpine wing am Red Bull Ring bot dafür das perfekte Ambiente.

Rennfahrzeuge im Training begleiteten am 21. Juni 2017 mit ihrem markanten Sound die Beiträge zur 11. voestalpine Synergieplattform, der konzernweiten Forscherkonferenz. Mehr als 120 Forscher und Entwickler aller Divisionen sowie externe Fachleute diskutierten über die Zukunft der Mobilität und darüber, welche Rolle der voestalpine dabei zukommt. Immerhin erzielt der Konzern bereits 49 % seines Umsatzes in den drei Mobilitätssegmenten Automotive, Bahn und Aerospace – bis 2020 soll dieser Anteil noch auf 50 % gesteigert werden.

"Mobilität ist das Kernsegment der voestalpine: mit Automobilindustrie, Eisenbahninfrastruktur und dem am schnellsten wachsenden Segment Aerospace. Die globale Forderung nach mehr Mobilität ist eine der großen Herausforderungen, denen wir uns stellen."
Franz Androsch, Leiter Konzernforschung

Mobilität und Zukunft

Auf der Tagung stellten externe Fachleute Details dieser Herausforderung vor, fokussiert auf das Thema Auto der Zukunft. Den damit verbundenen Trends folgend, stellte Prof. Horst Bischof, TU Graz, Möglichkeiten und Grenzen des Autonomen Fahrens vor. Robert Fischer, Vorstand der AVL List GmbH, gab eine optimistische Prognose für die Zukunft effizienterer Verbrennungsmotoren im Zeitalter der E-Mobilität.

Die alle bewegende Frage nach der Zukunft des Stahls im Auto der Zukunft beantwortete Ingo Olschewski, Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen in Aachen: „Stahl hat im Auto eine klare Zukunft. Eine aktuelle Studie, die wir im Auftrag der WorldAutoSteel erarbeitet haben, zeigt auch für die kommenden Jahrzehnte ein deutliches Bild zugunsten dieses Werkstoffs.“

Mobilität und Forschung

Die Zukunftsbranche Mobilität ist für die voestalpine ein wesentlicher Innovationstreiber, das bestätigten, über alle Mobilitätssegemente hinweg, die präsentierten Beispiele aus dem Konzern.

"Es sind die Teilnehmer und ihre Beiträge, die diese Synergieplattform so wertvoll machen!"
Peter Schwab, Leiter der Metal Forming Division

Die enge Verknüpfung aktueller Produktionsstrategien mit zukünftigen Entwicklungen zeichnete Heinz Ossberger, F&E-Verantwortlicher der voestalpine VAE. Die zunehmende Digitalisierung im Bahnsektor eröffne beispielsweise Chancen völlig neuer Geschäftsmodelle.

Leichtbau-Lösungen werden sowohl in der Automobil- als auch in der Luftfahrtindustrie gesucht. Eric Klemp, voestalpine Additive Manufacturing Center Düsseldorf, skizzierte Aussichten des Additive Manufacturings (3D-Druck mit Metall) für die Produktion von Flugzeugteilen. Hinsichtlich Leichtgewichts-Design im Automobilbau zeige sich voestalpine auf dem richtigen Weg, betonte Karl Radlmayr, F&E-Verantwortlicher der Metal Forming Division.

„Mobilität“ ist ein emotionales und bewegendes Thema, das bewies das große internationale Interesse an der voestalpine Synergieplattform 2017 – und die vielfachen Diskussionen, die das Programm begleiteten.