voestalpine investiert kräftig in F&E: Rekordforschungsbudget 3 Minuten Lesezeit
Innovation

voestalpine investiert kräftig in F&E: Rekordforschungsbudget

Mareike Felhofer

Damit der voestalpine-Konzern diesen einen Schritt voraus bleibt und auch in Zukunft mit innovativen Produktlösungen und Prozessen überzeugen kann, muss kontinuierlich in die Forschung & Entwicklung investiert werden. Mit einem Rekord-Forschungsbudget von 159 Mio. € für das aktuelle Geschäftsjahr 2017/18 ist der voestalpine-Konzern weiterhin das forschungsintensivste Unternehmen Österreichs.

Das Thema Forschung & Entwicklung ist für den Unternehmenserfolg essentiell – Allein durch die Forschungsarbeit von aktuell 742 voestalpine-Mitarbeitern in 70 Gesellschaften in mehr als 20 Ländern können neue Produktlösungen erforscht, getestet und auf den Markt gebracht werden. Im Sinne eines „Know-how-Netzwerks“ setzt man dabei neben unternehmensübergreifenden Forschungsprojekten innerhalb des Konzerns auf Kooperationen mit rund 80 externen, wissenschaftlichen Partnern weltweit sowie auf langjährige Entwicklungspartnerschaften mit Schlüsselkunden. Rund 3.089 Patente für voestalpine-Technologien und Produkte wurden bereits angemeldet.

Für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 wurde ein Rekord-Forschungsbudget von 159 Mio. EUR beschlossen, was einer Steigerung von 13 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit bleibt voestalpine laut EU Ranking das forschungsintensivste Unternehmen in Österreich. Im vergangenen Geschäftsjahr 2016/17 wurde eine Summe von 140 Mio. EUR in die Forschungsaktivitäten des Konzerns investiert.

 CEO Wolfgang Eder und Franz Androsch, Leiter der Konzernforschung, sprechen in den folgenden Video-Statements über die Bedeutung von Forschung & Entwicklung für die voestalpine:

Mobilität und Energie im Fokus der Forschung

Im Zentrum der Forschungstätigkeit stehen in erster Linie die Zukunftsmärkte Mobilität (GJ 2016/17: 49 % des Gesamtumsatzes) und Energie (GJ 2016/17: 13 % des Gesamtumsatzes). Die Mobilitätsbranche setzt sich vor allem aus den Bereichen Automotive, Bahn und Luftfahrt zusammen. Weitere Schwerpunkte der Forschung liegen in der Weiterentwicklung der Produktionsprozesse in Richtung smart factory, der Weiterentwicklung der Verarbeitungsprozesse sowie in der Entwicklung neuer Verfahren wie Metal Additive Manufacturing, dem 3D-Druck von Metallteilen mittels Stahl- und Nickelbasislegierungspulver.

Der voestalpine-Konzern gilt als Maßstab für Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit. Bei allen Entwicklungen stehen daher vor allem die Aspekte Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit, Energie- und Ressourceneffizienz, CO2-Verringerung und Zero Waste im Vordergrund. In den vergangenen 30 Jahren wurde zudem der Energieeinsatz in der Stahlerzeugung um rund 50 % und in den letzten 15 Jahren um rund 20 % verringert.

Innovationshighlights im voestalpine-Konzern

  • phs-ultraform® und phs-directform®: Verfahren für die indirekte und direkte (in einem Prozessschritt) Warmumformung für die Fertigung von pressgehärteten, höchstfesten und korrosionsbeständigen Karosserieteilen
  • Höchstfeste Stähle mit höherer Umformbarkeit
  • Leichtbaukomponenten aus Stahl, Hybridmaterialien und anderen Leichtmetallen
  • Verschleißoptimierte Schienen und Hochgeschwindigkeitsweichen inkl. Diagnosesystemen
  • Hochleistungswerkstoffe für Luft- und Raumfahrt
  • Sauergasbeständige Rohre und gasdichte Rohrverbindungen
  • Grobbleche für Pipelines, die höchsten Anforderungen, Temperaturen bis zu minus 60°C und schwierigsten Einsatzbedingungen standhalten müssen.

 Infografik zu Forschung und Entwicklung (GJ 2016/17)

Infografik F&E