Neuer ESR-Ofen bei Uddeholm in Betrieb genommen 2 Minuten Lesezeit
Innovation

Neuer ESR-Ofen bei Uddeholm in Betrieb genommen

Viktoria Steininger
Holds editorial responsibility for blog topics, is researching and writing articles. Her stories give insights into the world of the voestalpine Group.

Die schwedische voestalpine-Gesellschaft Uddeholm AB investierte in einen neuen ESR-Ofen für die Erzeugung von Hochleistungswerkzeugstahl, der nun in Betrieb genommen wurde.

Uddeholm ESR

„We warmly welcome No 10“ – Bei Uddeholm in Hagfors freut man sich über den neuen Umschmelzofen

Im April 2015 ging der 10. ESR-Ofen bei Uddeholm AB in Hagfors, Schweden, in Betrieb. Uddeholm ist weltweit führend im Bereich ESR-Werkzeugstähle. Diese Position soll durch diese Investition noch weiter ausgebaut werden. Der Markt für ESR-Werkzeugstahl wächst sehr schnell – durch den neuen ESR-Ofen ist sichergestellt, dass ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen.

Höchste Qualität gefordert

Die Kunden in diesem Segment sind anspruchsvoll. Ob sie den Hochleistungsstahl vom Traditionsunternehmen Uddeholm im Automobilbau oder in der Unterhaltungselektronik verwenden, sie achten auf höchste Qualität – und damit auch auf höchste Reinheit des Stahls. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt man bei Uddeholm auf die Herstellung von Stahl durch „Electroslag remelting“ (ESR; dt.: ESU: Elektro-Schlacke-Umschmelzverfahren). Dabei handelt es sich um ein Sonderschmelzverfahren für Stähle mit höchsten Qualitäts- und Reinheitsparametern.

Uddeholm ESRSchnelle Kapazitätserweiterung

Die konzentrierte Ausrichtung auf dieses Marktsegment hat sich bezahlt gemacht, denn bereits die Hälfte des Umsatzes wird bei Uddeholm mit ESR-Stählen erwirtschaftet. Daher gehen Investitionen in diesem Bereich sehr schnell voran, wie man auch an der Inbetriebnahme des jüngsten ESR-Ofens Nr. 10 sieht. Der Produktionsanlauf war im April und bereits Mitte Mai konnte die volle Kapazität des Ofens genutzt werden. Und das ist auch gut so: denn die Kapazität des neuen Ofens ist bereits jetzt voll ausgebucht.

 

 

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Viktoria Steininger