K1-MET Kompetenzzentrum für Metallurgie als neue Forschungs-GmbH gestartet 3 Minuten Lesezeit
Innovation

K1-MET Kompetenzzentrum für Metallurgie als neue Forschungs-GmbH gestartet

Christiane Karner

Am 22. Jänner 2016 fand eine Presskonferenz zur neuen Organisationsstruktur des K1-MET Kompetenzzentrums für metallurgische und umwelttechnische Verfahrensentwicklung statt.

Presskonferenz K1-MET

Pressekonferenz K1-MET

Das K1-MET Kompetenzzentrum für metallurgische und umwelttechnische Verfahrensentwicklung mit den Standorten Linz und Leoben hat eine neue Organisationsstruktur bekommen: die K1-MET GmbH mit Geschäftsführer Thomas Bürgler (voestalpine Stahl GmbH). Nach 7 Jahren als Arbeitsgemeinschaft zwischen den führenden Industrieunternehmen und Universitäten werden die Forschungs- und Entwicklungsprojekte nun in einem eigenständigen Unternehmen durchgeführt. Die zentralen Forschungsgebiete, um die weltweite Spitzenposition Österreichs in der Metallurgie weiter voranzutreiben, sind:

  • Neue Technologien
  • Optimierung der Produktionsprozesse und die
  • Minimierung des Energieverbrauchs und der Emissionen.

Eigentümerstruktur der neuen K1-MET GmbH

Pressekonferenz K1-METEigentümer der K1-MET GmbH sind mit jeweils 35 % die voestalpine und die Montanuniversität Leoben, 20 % gehören Primetals Technologies und die Johannes Kepler Universität Linz stellt mit 10 % den zweiten wissenschaftlichen Eigentümer dar. Wissenschaftlicher Partner in Oberösterreich ist die Johannes Kepler Universität Linz. Die einzigartige Eigentümerstruktur aus Industrie, Technologie und Wissenschaft ist ein wesentlicher Faktor der gemeinsamen Forschung im Kompetenzzentrum.

voestalpine setzt mit K1-MET Impulse für eine nachhaltige Stahlerzeugung

Aktuell arbeiten 33 Mitarbeiter in Linz und Leoben sowie an der FH Wels, TU Wien und TU Graz an den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Rohstoffeffizienz in der Metallurgie, Entwicklung von Prozessrouten und deren Aufbau wie z.B. feuerfeste Werkstoffe, innovative Anlagentechnik und Steigerung der Energieeffizienz sowie Simulation und Modellierung metallurgischer Prozesse.

Für die voestalpine ist Forschung und Entwicklung ein zentraler Bestandteil, denn moderne High-Tech-Stahlprodukte, wie sie die voestalpine erzeugt, basieren auf intensiver anwendungsorientierter Grundlagenforschung und auf der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Langjährige F&E-Partnerschaften als Schlüssel für moderne Innovationen sind daher ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells. Als forschungsintensivstes heimisches Unternehmen kooperiert voestalpine laufend mit rund 80 wissenschaftlichen Partnern weltweit, wobei die Schlüsselpartner vor allem in Österreich konzentriert sind. Hier stellen die Johannes Kepler Universität Linz, die Montanuniversität Leoben und die K1-MET GmbH äußerst wichtige Partner dar.

"Es freut mich besonders, dass der Start des Kompetenzzentrums K1-MET als eigenständiges Unternehmen so gut gelungen ist. Die Neustrukturierung des Zentrums ergibt ein Forschungszentrum, dessen wissenschaftliches Personal sich auf die Lösung umfassender verfahrenstechnischer Fragen konzentrieren kann. Im Zentrum ist ein Expertise-Aufbau möglich, der befähigt, in neuen Projekten technologische Lösungen direkt mit Partnern zu erarbeiten und in eine Umsetzung zu bringen. "
Zitatvoestalpine-Forschungschef Franz Androsch

K1-MET

voestalpine Forschung und Entwicklung