Hightech für den Temporausch 2 Minuten Lesezeit
voestalpine wing

Hightech für den Temporausch

Viktoria Steininger
Redaktionell verantwortlich für die Themen am Blog, recherchiert und schreibt Viktoria Steininger auch selbst und gibt mit Geschichten Einblicke in den voestalpine-Konzern.

Für einen Motorradhersteller gibt es keine bessere Bühne als die MotoGP. In der höchsten Rennklasse des FIM-Straßenrennsports (die Formel 1 für Zweiräder) testen die Renningenieure in ihren Prototypen wichtige Entwicklungen für die Serienmodelle – und lassen ihre Erfahrungen aus den Renn-Härtetests in die Straßen-Superbikes einfließen.

Denn mit Spitzengeschwindigkeiten von über 350 km/h ist die MotoGP eine der schnellsten Motorsportserien der Welt. Mit ihren rasanten Manövern begeistert sie Millionen Fans weltweit. Grundlage für die Grenzerfahrungen der Piloten ist die hochgradig ausgefeilte Technologie der MotoGP-Superbikes.

Copyright: © Philip Platzer / Red Bull Content Pool

Copyright: © Philip Platzer / Red Bull Content Pool

Dabei müssen die Ingenieure minimales Gewicht mit höchster Stabilität vereinbaren. Sie verwenden dafür leichte Aluminiumrahmen, kompakt konstruierte Motoren und Chassis, Räder aus geschmiedetem Magnesium, Karbonbremsen, im Windkanal getestete, handgearbeitete Kohlefaser-Verkleidungen und Lacke und Aufkleber, die besonders dünn aufgetragen werden. Gleichzeitig müssen sich die Bikes überragend gut fahren lassen – weshalb die Hinterradaufhängung allein bereits rund 6.500 Euro kostet.

In diesem Jahr kämpfen in der MotoGP seit dem Saisonauftakt im März Yamaha, Honda, Ducati, Suzuki und Aprilia um den Titel. Für alle heimischen Motorradfans gibt es einen echten Feiertag: Erstmals seit 1997 steht der Große Preis von Österreich wieder im Kalender. Er findet am 14. August 2016 in Spielberg statt. Damit feiert der legendäre Red Bull Ring nach 19 Jahren sein Comeback in der Motorrad-Weltmeisterschaft.

Viktoria Steininger