voestalpine und das Wasser 2 Minuten Lesezeit
Engagement

voestalpine und das Wasser

Christopher Eberl
Christopher Eberl ist redaktionell verantwortlich für die Karriere-Themen sowie für die Lehrlingswebsite. Mit seinen Geschichten gewährt er Einblicke in die Arbeitswelten des voestalpine-Konzerns.

Der voestalpine-Konzern unterstützt die Kampagne der Industriellenvereinigung „Wasser bewegt Industrie“. Das Wasser ist für den Industrie- und Technologiegüterkonzern eines der wichtigsten Betriebs- und Hilfsmittel zur Stahlerzeugung. Der Schutz unserer Wasserressourcen ist daher ein wesentlicher Aspekt der voestalpine-Umweltaktivitäten.

Industriellenvereinigung Wasser bewegt die IndustrieIm Aktionspapier „Wasser bewegt Industrie“ wird die volkswirtschaftliche Bedeutung der österreichischen Wasserwirtschaft dargestellt. Die österreichische „Wasserwirtschaft“ generiert mit 118.300 Beschäftigten einen Produktionswert von insgesamt 41 Milliarden Euro. Berücksichtigt man neben den direkten auch die indirekten Effekte, so sichert der Wirtschaftsbereich Wasser in Österreich insgesamt 429.800 Beschäftigte und einen Produktionswert von 78,8 Milliarden Euro. Die Kampagne der Industriellenvereinigung soll verstärkt auf dieses Thema und den hohen Stellenwert aufmerksam machen.

Wasser zur Roheisen- und Rohstahlerzeugung

donau

Donauwasser sorgt für die Kühlwasserversorgung der voestalpine am Standort Linz.

Wasser wird vor allem in der Roheisen- und Rohstahlerzeugung zur Kühlung und Dampferzeugung verwendet und ist damit eines der wichtigsten Hilfs- und Betriebsmittel. Der weitaus überwiegende der Teil entstammt aus Oberflächengewässern – vor allem aus der Donau – und wird für Kühlzwecke verwendet. Außerdem hat die Donau als Transportweg für die voestalpine in Linz eine wichtige Bedeutung: Die Anlieferung von Gütern und Rohstoffen und die Auslieferung von Fertigwaren erfolgen zum Teil auf dem Wasserweg.

Ein schonender Umgang mit Wasserressourcen insbesondere unter Beachtung der lokalen Gegebenheiten wird unter anderem durch Kreislaufsysteme und Mehrfachnutzung des Prozesswassers erreicht. Insgesamt 22 % der Umweltaufwendungen des voestalpine-Konzerns entfallen auf den Schutz von Gewässern.

Wasserprozess

Sicherung der Wasserqualität am Standort Linz

Die Kühlwässer der Produktionsanlagen am voestalpine-Standort Linz werden zur Gänze in die Donau bzw. Traun geleitet. Die betrieblichen Abwässer werden nach der Reinigung entweder in die Donau eingeleitet oder in die Regionalkläranlage in Asten. Diese Wasserableitungen werden laufend hinsichtlich Wassermenge, Temperatur sowie pH-Wert registrierend überwacht.

Umweltschutz als Selbstverständnis

Der voestalpine-Konzern versucht bei allen Standorten – wo unter anderem viel Wasser benötigt wird – die Natur zu entlasten und somit in Einklang zu halten. Die brasilianische voestalpine-Gesellschaft Villares Metals errichtete zum Beispiel zwei Speicherteiche mit einem Fassungsvermögen von 11 Millionen Litern wiederverwertbares Wasser. Mit dieser Maßnahme konnte man den Wasserverbrauch aus lokalen Brunnen um rund 30 % reduzieren.

Darüber hinaus wurden an den österreichischen Standorten Böhlerwerk, Donawitz, Zeltweg und Bruck Aufstiegshilfen für Fische neu errichtet beziehungsweise verbessert.

Christopher Eberl